29.03.2011, 19:20 Uhr | t-online.de
Michael Schumacher beim Grand Prix in Melbourne. (Foto: imago)
Der Saisonstart verlief für Mercedes GP und die deutschen Fahrer Michael Schumacher und Nico Rosberg absolut enttäuschend. Ex-Formel-1-Star Gerhard Berger hat den Fehler schon ausgemacht. "Bei Mercedes ist Ross Brawn ein guter Manager, ein guter Mann für die Strategie. Aber der Künstler, der das Auto zeichnet und die Visionen hat, der fehlt dort", sagte Berger beim österreichischen TV-Sender "Servus-TV".
Berger geht nicht davon aus, dass Mercedes in naher Zukunft mit seinem Auto Erfolge feiern wird. "Warum sollte sich dort groß etwas ändern? Es sind die gleichen Leute am Werk. Ich glaube da nicht an eine Wende."
Er sieht vielmehr den absoluten Gewinner des Grand Prix von Australien in der Favoritenrolle. "Man braucht ein Genie im Team, das hat Red Bull mit Adrian Newey", sagte Berger. Und nach Meinung von Berger einen Fahrer wie Sebastian Vettel, der "eine Klasse besser als letztes Jahr ist. Er hat die Weltmeisterschaft geschafft, ist locker, hat sicherlich eine andere Herangehensweise als vor einem Jahr. Ich glaube, der Sebastian wird sehr schwer zu schlagen sein, mit dem Auto erst recht", sagte Berger.
Nun liegt es an Schumacher und seinem Team den Österreicher vielleicht schon beim nächsten Grand Prix in Malaysia zu widerlegen.
Der deutsche Formel-1-Rekordweltmeister sieht sich mit seinem Mercedes-Team nicht als Favorit, rechnet aber mit einem Podiumsplatz. zum Video
Der Formel-1-Rekordweltmeister erklärt die technischen Details des W02 von Mercedes GP. zum Video
Quelle: t-online.de
Frank schrieb:
am 29. März 2011 um 21:25:26
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Gerhard Berger hat Recht !!!!
.......Lewis hat mal besser auch im Torro Rosso angefangen, aber er wurde ja direkt in das beste Auto gesetzt.
Alle anderen müssen oder mußten in kleinen Teams anfangen, auch ein Senna ! , ein Schumchacher oder ein Gerhard Berger im Benetton. Vettel jetzt als Schummler zu bezeichnen ist Neid - er kann das umsetzen, was das Team ihm gibt. Und er war in der "Ausbildung" bei Gerhard Berger. So etwas zahlt sich irgendwann mal aus. Und Vettel hat dieses Never give up-GEN, das hat Schumi nicht mehr.
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Frank schrieb:
am 29. März 2011 um 21:21:44
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Gerhard Berger hat Recht !
Ein Schumi kann nicht mehr die Strategie eines Ross Brawn umsetzen oder auch mal in einem unterlegenen Auto etwas
reißen. Und ihm fehlt ein Adrian Newey , Vettel wäre blöd, das Team zu wecheln, RED BULL stellt ihm alles zur Verfügung:
Einen Super - Teamchef namens Horner, Adrian malt ihm das Auto und er kann es wie damals Schumi alles umsetzen. Er versteht die Formel 1. Auch ein Alonso oder Hamilton kommen nicht mehr an ihn heran. Lewis hätte mal besser auch in einem Torro Rosso bei Berger ....
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Frank schrieb:
am 29. März 2011 um 21:17:45
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Danke , lieber Gerhard Berger !
Auch wenn du nie einen WM-Titel geholt hast, so warst du doch einer der Großen im F1-Zirkus und vielleicht
auch immer zur falschen Zeit am falschen Ort. Denn das Potential zu einem WM-Titel, das hätte auch ein Gerhard Berger gehabt. Es ist genau wie Gerhard es beschreibt - die Saison ist für Mercedes gelaufen und für die anderen wahrscheinlich auch. Er kennt Vettel, er ist sein Förderer gewesen. Und mit dem Titel im Rücken, diesem Auto und dem Können, werden noch weitere Siege und evt. WM folgen
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