08.12.2009, 08:16 Uhr
Michael Schumacher trainiert so hart wie schon lange nicht mehr - Anzeichen für ein Comeback? (Foto: imago)Die Gerüchteküche um ein Formel 1-Comeback von Michael Schumacher beim neuen Mercedes-Team brodelt weiter. Vater Rolf verriet dem "Express", dass sein Sohn "wie wahnsinnig"“ trainiere. Und das tue er sicher nicht umsonst.
Bereits vor seinem Comeback-Versuch bei Ferrari im Sommer hatte sich Michael Schumacher mit täglichem Training in Höchstform gebracht. Die Rückkehr des siebenmaligen Weltmeisters scheiterte aber an den Spätfolgen eines Motorradunfalls.
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Seine Nackenverletzung ist nun aber verheilt. Schumi habe keine Schmerzen mehr und trainiere mit einer speziellen Nackenmaschine, heißt es. Vor wenigen Tagen feierte der 40-Jährige einen Kartsieg in Brasilien - bester Beweis, dass er sich wieder voll belasten kann.
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Auch Formel-1-Boss Bernie Ecclestoneheizt die Spekulationen weiter an. "Ich muss sagen, dass es inzwischen ein bisschen mehr sein könnte als nur ein Gerücht", sagte er der "Times". Auf jeden Fall wünscht sich der Brite den Rekordchamp im PS-Zirkus zurück. "Wenn es so käme, wäre das magisch“, sagt er. "Man hat ja gesehen, wie riesig das Interesse war, als er Felipe Massa nach dessen Unfall vertreten sollte."
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Schumacher gilt bei Mercedes GP seit Wochen als heißester Anwärter aufs zweite Cockpit neben Nico Rosberg. Viel Auswahl gibt es nicht mehr: Der ehemalige Weltmeister Kimi Räikkönen fährt nächstes Jahr Rallye, Robert Kubica kommt nur schwer aus seinem Renault-Vertrag raus. Bliebe noch Nick Heidfeld, dessen Zukunft auch noch nicht geklärt ist. Es ist aber kein Geheimnis, dass die Mercedes-Bosse insgeheim Schumacher favorisieren.
Allerdings dementiert Manager Willi Weber jegliche aufkeimenden Gerüchte ("Mercedes steht nicht auf der Agenda"), weshalb Ecclestone - bei aller Hoffnung auf eine Rückkehr Schumis – auch sagt: "Ich persönlich bezweifle, dass er ein Comeback gibt. Aber ich bin sicher, dass Michael den Job erledigen könnte.“
Quelle: t-online.de
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