12.09.2011, 18:02 Uhr
"Bin weit davon entfernt, das nicht zu akzeptieren", sagt der Ex-Kapitän.
Ein aufgeräumter Michael Ballack hat in der alten Londoner Heimat sein Schweigen gebrochen und einen Schlussstrich unter das Kapitel Nationalelf gezogen. "Nach so langer Zeit in der Nationalmannschaft, für die ich immer alles gegeben habe, war der Schluss unbefriedigend. Meine Karriere in der DFB-Elf endete mit einer Verletzung", sagte der 34-Jährige und fügte an: "Sportlich akzeptiere ich, dass ich nicht mehr spiele. Aber ich bin natürlich ehrgeizig und will es auf dem Platz zeigen. Das konnte ich nicht. Vor ein paar Wochen war das noch schwerer als jetzt."
Ballack, der sich erstmals seit Monaten wieder deutschen Medien gegenüber öffentlich äußerte, wolle das Thema nun nicht mehr aufwärmen. Vorausgegangen war im Sommer ein heftiger Streit zwischen ihm und Bundestrainer Joachim Löw. Löw hatte in der Sommerpause angekündigt, dass er in Zukunft ohne Ballack plane. Gleichzeitig hatte der DFB dem langjährigen Kapitän angeboten, gegen Brasilien in Stuttgart sein Abschiedsspiel zu bestreiten. Der Mittelfeldspieler lehnte das aber ab. Er bezichtigte Löw sogar, die Unwahrheit zu verbreiten und sich nicht an im März getroffene Absprachen zu halten. Bis dahin war Ballack offiziell Kapitän der deutschen Mannschaft.
Er werde nun das letzte Jahr - danach sehe es ja aus - in Leverkusen genießen, ergänzte der frühere Nationalmannschaftskapitän, für den die Partie bei den Blues ein besonderes Spiel ist. "Als ich von der Auslosung gehört habe, habe ich mich sehr gefreut. Das ist persönlich etwas Besonderes für mich. Hier gespielt zu haben und dann gleich Chelsea zugelost zu bekommen, hätte nicht besser kommen können."
Ballack soll vor dem Spiel von den Chelsea-Verantwortlichen für seine Zeit von 2006 bis 2010 geehrt werden. Wenn es dazu komme, wäre es eine schöne Geste. "Die Umstände haben es damals nicht ermöglicht, das vorher zu machen. Wir haben damals noch in Verhandlungen gestanden. Das ist schon ein emotionaler Moment", sagte Ballack, der nach eigener Aussage mit dem ein oder anderen Spieler noch Kontakt habe.
Die DFB-Elf quartiert sich im Dwor Oliwski in Danzig ein. t-online.de macht den Hotel-Check. zum Video
Quelle: dapd
Hotte schrieb:
am 12. September 2011 um 19:14:14
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Ballack
Er muß einsehen das die jüngeren ran müßen,seine zeit ist vorbei.
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