12.11.2011, 11:03 Uhr
Kehrt Kimi Räikkönen in die Formel 1 zurück? (Foto: imago)
Der heiße Poker um Kimi Räikkönen elektrisiert die Formel 1. Denn während der Weltmeister von 2007 rund 6000 Kilometer entfernt in Wales seine vielleicht letzte Rallye fuhr, war sein mögliches Comeback in der Königsklasse das meistdiskutierte Thema im Fahrerlager von Abu Dhabi.
Zumal Räikkönens offenbar bevorstehende Verpflichtung durch Williams die Formel-1-Karriere von Adrian Sutil zumindest vorübergehend und die des Rekord-Piloten Rubens Barrichello sogar endgültig beenden könnte.
Sutil ist jedenfalls genervt. Nach seiner wahrscheinlichen Ausbootung bei Force India schien er bei Williams schon fest den Fuß in der Tür zu haben. Bis Räikkönen auftauchte und aus der Fahrersuche des britischen Traditionsteams ein Politikum machte. "Was soll ich machen? Ich liefere hier den besten Job ab, den ich machen kann. Wenn die Leute das nicht checken, kann ich auch nichts machen", sagte Sutil. Wie der 28-Jährige hofft auch der elf Jahre ältere Barrichello, im nächsten Jahr sicher in der Formel 1 zu fahren. Auf Räikkönen ist er nicht gut zu sprechen. "Ich habe noch kein Wort mit ihm geredet", sagte der Brasilianer, mit 322 Rennen der erfahrenste Pilot im Feld: "Aber das habe ich schon nicht getan, als er noch in der Formel 1 fuhr."
Räikkönen ist nicht überall beliebt. Mit seiner kauzigen und egozentrischen Art hat er im Laufe der Jahre viele Fans gewonnen, aber auch viele Weggefährten vor den Kopf gestoßen. Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali konstatierte einst, der heute 32-Jährige lebe "auf seinem eigenen Planeten". Was der Iceman wie immer cool konterte: "Ich lebe sehr gut auf meinem Planeten. Es ist schön hier."
Klar scheint: Nur wenige können ein Rennauto so gut bewegen wie der Finne. Und niemand im Motorsportzirkus steht in der heutigen Zeit dermaßen für ausgelassene Feten und verrückte Aktionen wie er. Einst trat er in einem Gorilla-Kostüm als "James Hunt" auf, ein anderes Mal wurde er mit einem aufgeblasenen Delfin schlafend auf einer Parkbank fotografiert. "Ich hatte ein paar Drinks und habe getanzt. Was spricht dagegen", erklärte er damals. Sein Landsmann Heikki Kovalainen erwartet deshalb als augenscheinlichste Folge eines Räikkönen-Comebacks, "dass die Partys nach den Rennen etwas besser werden".
Quelle: sid
Sportfan schrieb:
am 12. November 2011 um 19:07:38
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Räikkönen
Egal was im Sport abläuft, es ist und war nur Geschäft. Diese Menschen können nichts anderes. Wer das nicht will, der sollte
doch zu Hause bleiben, und keinen Sport im TV sehen.
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htc schrieb:
am 12. November 2011 um 19:06:34
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konkurenz
räikkönen würde die nächste saison spannender machen,egal in welchem auto er sitzt,und wer für ihn den platz freimachen
muss.barrichello hat seine beste zeit schon hinter sich,und sutil ist als fahrer auch nicht der konkurenzfähige knaller.ich fänds sehr cool wenn räikkönen einen vertrag für 2012 bekäme,bei wem auch immer.
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Tilda-Lou schrieb:
am 12. November 2011 um 18:35:59
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Nicht noch so einen Sonntagsfahrer
Ich weiß gar nicht wie man darauf gekommen ist einen Räikkönen wieder in die Formel1 zu holen. Der Mann
hat schon seiner Zeit bei Ferrari usw. bewiesen das er nicht wirklich zu den Besten gehört und es auch niemals schaffen wird den Top-Fahrern der F1 das Wasser zu reichen. Dieser Sport braucht nicht noch einen Sonntagsfahrer mit großem Ego und winzig wenig fahrerischen Fähigkeiten!! Hingegen zeigt Sutil z.Z. in seinem Force India das er fahren kann!! Gebt lieber ihm eine Chance, das wäre Fair!!
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