07.04.2011, 08:40 Uhr
Der zurückgetretene Schweizer Nationalspieler Alexander Frei soll Morddrohungen erhalten haben. (Foto: imago)
Die Rücktritte von Alexander Frei und Marcel Streller hinterließen viele offene Fragen. Zumindest im Fall des ehemaligen Kapitäns der Schweizer Nationalmannschaft kommt nun etwas Licht ins Dunkel. Nach Informationen der Schweizer Zeitung "Blick" sollen Morddrohungen gegen Alexander Frei ein Grund für den Rücktritt sein.
Die Drohungen gegenüber dem ehemaligen Dortmund-Stürmer begannen offenbar bereits vor dem EM-Qualifikationsspiel gegen Wales am 12.Oktober 2010 in Basel. Frei äußerte sich bisher nicht öffentlich zu dem Sachverhalt. Wie der "Blick" berichtet, hat der 31-Jährige aber in dieser Sache bereits Strafanzeige gegen Unbekannt eingereicht.
Laut einer Medienmitteilung der beiden zurückgetretenen Spieler, war von "negativen Begleiterscheinungen" beim Rücktrittsentschluss die Rede. "Diese Nebenwirkungen sprengten zuletzt den beruflichen Rahmen deutlich, gingen weit über eine normale und zu akzeptierende Kritik hinaus und griffen auf teils krasse Weise in das Privatleben der beiden Fußballer und in jenes ihres persönlichen Umfeldes hinein", heißt es in der Erklärung der beiden Spieler.
Peter Stadelmann, Delegierter der Schweizer Nationalmannschaft, äußerte sich zum Rücktritt und den Morddrohungen: "Frei hat ganz massive Reaktionen erhalten. Das war der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen gebracht hat." Weiter sagt der 58-jährige: "Ich muss ganz ehrlich sagen, ich kann die Entscheidungen nachvollziehen. Ganz speziell diejenige von Alex Frei."
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Laut Stadelmann sei diese Eskalation ein grundsätzliches Problem in der heutigen Zeit. Der Präsident der Swiss Football League bezieht einen klaren Standpunkt: "Die Angriffe eines Teils des Publikums und auch einzelner Medien sind sehr heikel. Dass ein Nationalspieler derart in seiner Privatsphäre verletzt wird, das ist ein unschönes 'Produkt' unserer Gesellschaft". Deshalb müsse man sich "in solchen Situationen immer knallhart vor die Spieler stellen."
RaF schrieb:
am 7. April 2011 um 17:40:36
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Morddrohungen+Stinkefinger
Also sind wir schon soweit gekommen, dass normale Sportler mit der braunen Waffe angegangen werden. Ich hbe es
euch damals (Effefinger)erklärt: Kein Mensch hat für welches Eintrottsgeld auch immer, das Recht einen Spieler so fertig zu machen. Effe reagierte in seiner Verzweiflung mit dem Finger, Jupp heynkes trat als MG- Coach und nun AF +MS!!! Wehrt euch JETZT offiziell gg. diese hirntote braune Masse, die nur töten kennt
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sebbl schrieb:
am 7. April 2011 um 16:24:43
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null Toleranz
Was ist nur aus der liberalen Schweiz geworden?!!!
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woka2603 schrieb:
am 7. April 2011 um 16:22:10
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Rückfall
Ich war mal in Mexico und habe mir alte Maya Stätten angesehen. Da gab es sog.Ballspielplätze,es hieß die Spieler der
unterlegenen Manschaft wurden geköpft.Wollen wir dahin zurück, es ist einfach unglaublich wie sich unserer Zivilisation (rück) entwickelt. Ich wende mich angewidert ab ...
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