18.12.2009, 07:54 Uhr
Christian Tiffert vom MSV Duisburg (Foto: imago)Zum Auftakt des 17. Spieltages stehen die Kellerkinder der 2. Bundesliga im Blickpunkt. Mit der TuS Koblenz, dem FSV Frankfurt und Rot Weiss Ahlen sind heute (ab 17.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker) die drei schwächsten Mannschaften der Hinrunde im Einsatz. Zudem trifft der MSV Duisburg am letzten Hinrunden-Spieltag auf Alemannia Aachen. Dabei wollen die Zebras den Kontakt zu den Spitzenteams nicht aus den Augen verlieren.
Die seit sieben Spielen ungeschlagenen Duisburger (fünf Siege, zwei Unentschieden) wollen ihre starke Serie gegen Aachen weiter ausbauen. Dabei muss Trainer Milan Sasic jedoch auf seine besten Angreifer verzichten.
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Neben Sören Larsen und Sandro Wagner ist wohl auch Ivica Grlic (Grippe), der in den letzten beiden Spielen vier Mal traf, nicht einsatzbereit. Sasic zeigt sich trotz der Personalprobleme in der Offensive kämpferisch: "Es ist egal, wer die Tore schießt. Wir müssen mehr schießen als der Gegner, das ist die Kunst im Fußball."
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Aachen möchte sich mit einem Sieg beim Meidericher SV aus dem Niemandsland der Tabelle verabschieden. Die Mannschaft von Michael Krüger hat acht Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz zur 3. Liga, sowie zehn Punkten Rückstand zu den Aufstiegsplätzen. Dabei sieht Krüger seine Mannschaft klar in der Außenseiterrolle und hofft in der MSV-Arena auf den Überraschungscoup: "Keiner erwartet etwas. Alle erhoffen sich etwas. Diese Ausgangslage ist uns in der Vergangenheit gut bekommen."
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Am Tabellenende steht Rot Weiss Ahlen gegen Energie Cottbus unter Zugzwang. Die Westfalen starten dabei einen weiteren Versuch, den ersten Heimsieg der Saison einzufahren. Die Gastgeber haben von den jüngsten fünf Partien zwar nur eine verloren, der Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz beträgt dennoch satte elf Punkte. Auch Cottbus hofft im letzten Spiel der Hinrunde auf drei Punkte. "Es gibt keine Strategie, für beide kann es nur heißen: drei Punkte", gibt sich Trainer Claus-Dieter Wollitz angriffslustig. Dabei läuft es für die Lausitzer auf fremden Platz in der aktuellen Spielzeit alles andere als rund. Zuletzt blieb der Bundesliga-Absteiger in der Fremde sechsmal ohne Sieg.
EntlassungKoblenz und Uwe Rapolder trennen sich
Für Koblenz und Frankfurt ist das Hinrunden-Finale gleichzeitig ein echtes Endspiel im Abstiegskampf. Koblenz rangiert mit zwölf Punkten auf dem 16. Tabellenplatz, der FSV findet sich mit zehn Punkten auf Rang 17 wieder. Im Falle eines Heimsieges würden die Gastgeber den Abstand auf die Abstiegsplätze somit mindestens auf drei Punkte ausbauen. Dabei geht es für TuS-Interimscoach Uwe Koschinat auch um einen erfolgreichen Einstand. Nach der sechsten Niederlage im siebten Spiel hatte sich der Tabellen-16. aus Koblenz am Sonntag von Trainer Uwe Rapolder getrennt und die Verantwortung vorerst an den bisherigen Assistenten übergeben.
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Quelle: t-online.de
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