27.01.2012, 13:29 Uhr
Chefsache: Heiner Brand kümmert sich um den deutschen Nachwuchs. (Quelle: imago)
Jung, robust und Bundesliga-gestählt: So soll der deutsche Handball-Nationalspieler der Zukunft sein. Nach dem dritten enttäuschenden Turnier nacheinander und dem Olympia-Aus soll als Konsequenz aus dem siebten Platz bei der Handball-EM in Serbien einmal mehr die Nachwuchsausbildung intensiviert werden. Federführung bei dem Projekt hat der frühere Bundestrainer Heiner Brand.
"Vor allen Dingen müssen wir die individuellen Fähigkeiten unserer jungen Elite-Spieler fördern, womit wir mit Heiner Brand unseren geeignetsten Mann beauftragt haben", erklärte Ulrich Strombach, Präsident des Deutschen Handball-Bundes (DHB).
Kretzschmar, Heuberger & Co. analysieren die EM-Pleite. zum Video
Die Bestandsaufnahme gibt einen unverstellten Blick auf die Gegenwart frei. Bei der EM in Serbien traten die 16 Mannschaften mit 78 Spielern aus der Bundesliga an. Zieht man die 16 Akteure der DHB-Auswahl ab, die als einzige ohne einen "Legionär" aufliefen, verdienten immerhin gut 25 Prozent aller EM-Spieler ihr Geld in der ersten oder zweiten Bundesliga.
Diese Quote und die Tatsache, dass in den Bundesliga-Klubs die Schlüsselpositionen mit ausländischen Spielern besetzt sind, hatte Brand schon in seiner Zeit als Bundestrainer schwer im Magen gelegen. Seine Forderung nach mehr Einsatzzeiten für deutsche und vor allem auch junge Spieler, um deren Konkurrenzfähigkeit zu erhöhen, verhallte jedoch weitgehend ungehört. "Das war immer mein Lieblingsthema. Aber ich schaue nicht zurück", sagte der DHB-Sportmanager in Belgrad.
Nach seiner Ansicht hat in den Klubs ein Gedankenwandel stattgefunden. Nicht nur wegen der jüngsten Forderung von DOSB-Präsident Thomas Bach, dass Liga und Verband gemeinsam einen Weg aus der Misere finden müssen, richten die Vereine den Blick mehr auf den Nachwuchs. Der Ligaverband HBL vergibt Jugendzertifikate für gute Ausbildungsarbeit, eine A-Jugend-Bundesliga wurde installiert und der TBV Lemgo - auch aus einer gewissen Finanznot heraus - frischt seinen Kader mit immer mehr Junioren-Nationalspielern wie zuletzt Torhüter Dennis Doden auf. "Wir haben ein klares Konzept, das auf junge, talentierte Spieler setzt", sagte Trainer Dirk Beuchler.
"Mit der Liga müssen wir im Dialog bleiben. Hier geht es jetzt darum, deutsche Spieler zu entwickeln. Wir haben uns langfristig die Eliteförderung auf die Fahnen geschrieben", erklärte DHB-Vizepräsident Horst Bredemeier und ergänzte: "Wir brauchen Vereine, die mit diesen Spielern arbeiten, sie technisch ausbilden, taktisch ausbilden und bei denen sie dann auch Spielpraxis bekommen. Da muss die Liga mithelfen."
Einen Vorgeschmack auf mögliche künftige Nationalspieler wird es am 4. Februar beim Allstar Game in Leipzig geben. Im Vorspiel zum Schaulaufen der DHB-Auswahl gegen die Bundesliga-Stars tritt eine von Bundestrainer Martin Heuberger zusammengestellte B-Nationalmannschaft gegen den Drittligisten EHV Aue an.
Quelle: sid , dpa
frank schrieb:
am 27. Januar 2012 um 21:10:22
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Neu - Anfang III
Was wurde Klinsmann kritisiert , als er Lehmann für Kahn ins Tor stellte. Und es erwies sich als Glück. Hätte Hens 2-3 x
in den wichtigen Spielen getroffen, dann wäre er jetzt ein Held. Gut das es nicht so war. Die Jugend steht in den Startlöchern, nun muss Verband, Vereine und Nationalmannsch. wirklich eine Einheit werden + und dann wird das wieder. Da mache ich mir keine Sorgen. Nur gebt den Leuten Zeit, kaum Kritik + lernt Fehler zu verzeihen. Jeder wird sein Bestes geben !
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frank schrieb:
am 27. Januar 2012 um 21:06:41
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Neu - Anfang II
muss in all seinen Strukturen erneuert werden!Zur Not sollte es sogar in den Schulen ein Sportfach : Handball geben. Handball
ist für mich neben Fussball die Ballsport-Art als Mannschaftssport Nr.1 und darf unter gar keinen Umständen untergehen. Ich weiss nicht, ob so ein Bredemeier da noch helfen kann - Heuberger kennt die Jugend, man sollte ihm jetzt wirklich vertrauen. Fehler können auf jeder Ebene passieren, es sind alles nur Menschen ! Aber ein Neu - Anfang, da sollte man "fast" all
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frank schrieb:
am 27. Januar 2012 um 21:02:10
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Neu-Anfang
Wir haben einen neuen Bundestrainer - der muss nun schauen, wen er von den "Alten" noch halten möchte. Lars Kaufmann ist
wichtig, Gensheimer war gut...das muss er sehen, aber ob der Neu-Anfang auch noch mit den ganzen jetztigen DHB-Funktionären stattfinden soll, ich finde , es muss ein Total-Umbruch stattfinden. Jetzt sollten auch unsere Ex-Stars wie Schwarzer, TW Fritz, Kretsche, ein Schwenker - die müssen jetzt alle mithelfen ! Der Handball, auch wenn es lange dauert, muss in all seine
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