06.06.2011, 15:02 Uhr
Ein Sieg ist Pflicht - höhere Ansprüche mag Joachim Löw an seine Rumpftruppe beim strapaziösen Saison-Kehraus in Aserbaidschan aber nicht mehr stellen. Auch mit den Nothelfern Sebastian Rudy und Lewis Holtby muss der Nationalmannschaft in Baku der Stresstest in der EM-Qualifikation gelingen. (Dienstag, ab 18.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker)
"Es wird kein fußballerisches Highlight werden. Das ist auch gar nicht gefragt in unserer Situation. Wir müssen alles mobilisieren und die drei Punkte holen", lautet der Auftrag des Bundestrainers an seine Reisegruppe beim 43-Stunden-Ausflug nach Vorderasien.
EM-Qualifikation: Am Abend trifft die DFB-Elf von Joachim Löw auf Aserbaidschan.
Keiner der 18 Akteure, der den vierstündigen Flug von Wien nach Baku antrat, erwartet ein Vergnügen. "Es hilft nichts, wenn wir lamentieren: 'Mensch, jetzt noch so eine lange Reise.' Wir müssen dieses Spiel gewinnen. Das werden wir, wenn wir konzentriert sind. Und dann können wir uns auf den Urlaub freuen - aber nicht davor", sagte Mario Gomez, der wie beim glanzlosen 2:1-Sieg gegen Österreich wieder für Tore zuständig ist.
Vor dem Ferienbeginn könnte mit Sieg Nummer sieben in der Qualifikation das EM-Ticket fast schon gelöst werden. "Wenn wir gewinnen, wird uns keiner mehr aufhalten", betonte Lahm. Neben dem Kapitän und Gomez stand beim 2:0-Premierensieg 2009 in Baku aus dem aktuellen Aufgebot nur noch Mesut Özil auf dem Platz.
Alle Widrigkeiten - die zusätzlichen Ausfälle von Sami Khedira und Simon Rolfes, die lange Reise, drei Stunden Zeitunterschied, ein holpriger Platz und ein laut Löw aufsässiger Gegner - sollen kein Anlass für Ausreden sein. "Ich erwarte von der Mannschaft, dass wir die ganzen Kräfte noch einmal bündeln."
Löw warnt seine Verlegenheitstruppe davor, das Team des ehemaligen Bundestrainers Berti Vogts zu unterschätzen und an dessen 1:2-Pleite in Kasachstan zu messen. "In Aserbaidschan gibt es keinen Spaziergang. Die Türken haben da letztes Jahr 0:1 verloren. Und ich erinnere mich an die Aussage von Trainer Guus Hiddink: 'Aserbaidschan hat uns niedergekämpft und völlig verdient gewonnen'", sagte Löw.
Mit 6:1 endete immerhin das Hinspiel - "aber es wird nicht so laufen wie zu Hause", prophezeit Löw. Denn Leistungsträger wie Özil sind müde und Akteure wie Arne Friedrich sowie Lukas Podolski leicht angeschlagen. Dazu kommt der Ausfall zahlreicher Stammkräfte.
"Im Mittelfeld haben wir ein Problem", benannte Löw die größte Komplikationszone. Er erwägt sogar eine taktische Abkehr von der Doppelsechs vor der Abwehr hin zu drei variabel agierenden Mittelfeldspielern. Toni Kroos und Özil sind gesetzt, der dritte Mann könnte das Dortmunder Supertalent Mario Götze sein.
Die am Sonntag nachnominierten U-21-Nationalspieler Holtby (1 Länderspiel) und Rudy (0) sollen zunächst den Kader wieder auf 18 Akteure auffüllen. Beide stehen noch im Saft, waren in der letzten Woche 90 Minuten bei der 2:4-Niederlage der U 21 in Portugal aktiv. "Sie sind zwei Spieler, die im zentralen Mittelfeld spielen können. Sie sind schon länger bei uns im Fokus", sagte Löw über das Duo. In Abwehr und Offensive will Löw keine großartigen Umbesetzungen vornehmen. Und Schonen gilt nicht, wenn um 22 Uhr Ortszeit im Tofik-Bachramow-Stadion der Anpfiff erklingt.
Quelle: dpa
BAEKLEBUB schrieb:
am 6. Juni 2011 um 20:49:06
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Nationalmannschaft/Löw
Ruhig Blut, wir werden gewinnen, nur keine blödsinnigen Meinungen abgeben. Habe mit Klöw alles abgesprochen zum klaren Sieg. Hopp Hopp Hurra
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Peter schrieb:
am 6. Juni 2011 um 20:22:10
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hoho..Özil ist Leistungsträger und die anderen sind nur Akteure--Nationalmannschaft und FCB- Größkotz ade
Özil hat aus keinem Standar was besonderes gemacht und Kroos ebensowenig---aber halt Real und FCB---
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Größi schrieb:
am 6. Juni 2011 um 20:15:07
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der arme Leistungsträger Özil mußte alls Standards versiben
arrogantes sich Erheben ....hihi..nimend glaubt diesem sich erheben
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