14.02.2011, 11:44 Uhr | motorsport-total.com, sid
Nick Heidfeld bedauert den schweren Unfall von Robert Kubica sehr. (Foto: imago)
Er kam, sah und überzeugte: Eine bessere Bewerbung als eine Testbestzeit konnte Nick Heidfeld für das nach dem Rallye-Unfall von Robert Kubica vakante Renault-Cockpit nicht abgeben. Nach dem perfekten Auftritt in Jerez de la Frontera dürfte die offizielle Bestätigung, seinen früheren BMW-Kollegen ersetzen zu dürfen, für "Quick Nick" nicht mehr lange auf sich warten lassen. Ob Kubica seine Karriere fortsetzen kann, bleibt hingegen fraglich. Am Mittwoch soll Kubica erneut operiert werden.
"Ich glaube nicht, dass ich es aus meiner Sicht hätte besser machen können. Ich denke, ich habe einen guten Job abgeliefert, und bin mehr als zufrieden", strahlt der 33-jährige Mönchengladbacher, der sich nach dem Abschied von Sauber Ende des vergangenen Jahres doch noch seinen weiteren Verbleib in der Königsklasse gesichert haben dürfte.
Allerdings ist es für Heidfeld schon eine komische Situation gewesen, vom Unfall eines Kollegen profitieren zu können: "Ich hatte am Sonntagmorgen von dem Unfall erfahren", beschreibt er die Entwicklung der vergangenen Tage. Nach dem ersten Schock über Kubicas Zustand sei schon der zweite Gedanke gewesen, dadurch vielleicht eine Chance zu bekommen, gibt er ehrlich zu: "Danach war es eine unschöne Situation. Wenn es für ihn schlimmer ist, dann ist es für mich besser. Das war ein komisches, beklemmendes Gefühl. Aber ich kann nichts machen - wenn ich die Chance bekomme, muss ich sie nutzen."
Es folgten der erste Besuch in der Renault-Fabrik, am Mittwoch noch einmal die Rückkehr in die Schweiz, wo er sich um die Verlängerung seiner Rennlizenz kümmern musste, und die Anreise nach Jerez. Dort gab es erst einmal zwei Nachtschichten, um einen Sitz anzupassen. "In der ersten Nacht bis 3:00 Uhr, danach bis 2:00 Uhr morgens", erklärt "Quick Nick", der am Samstag dann aber völlig unbeeindruckt ins Auto stieg und seinen Job machte.
"Ich hatte ja schon vorher gesagt, dass ich schon öfter in so einer Situation war. Ich denke, ohne arrogant klingen zu wollen, dass ich unter Druck eigentlich meistens gut klarkomme und ich diesen Kitzel auch ein bisschen brauche", sagt Heidfeld, der schon nach gerade einmal 15 Runden schneller war als der verbliebene Renault-Stammpilot Witali Petrow aus Russland am Tag zuvor. Am Ende unterbot der Deutsche dessen bisherige Bestzeit um mehr als zwei Sekunden. Zudem fuhr er die absolute Bestzeit auch noch in der Mittagszeit, in der die Strecke aufgrund der Asphalttemperaturen eigentlich nicht die besten Konditionen bietet.
Februar 2011: Der Pole verletzt sich bei einer Rallye in Italien schwer. Die Ärzte fürchten um die Hand des Rennfahrers. zum Video
"Es ist sehr schwierig, die Zeiten zu vergleichen, weil man nicht weiß, mit wie viel Benzin die anderen Teams gefahren sind oder was sie ausprobiert haben", will Heidfeld die Platzierung aber nicht überbewerten. Dennoch dürfte er sich damit das Renault-Cockpit gesichert haben, nachdem Teamchef Eric Boullier schon zuvor angekündigt hatte: "Wenn er überzeugt, ist er unser Mann." Nach dem Test lobt Boullier: "Er hat gut mit der Mannschaft gearbeitet, gutes Feedback gegeben und das Auto während des gesamten Tages verbessert."
Renault muss einen möglichst erfahrenen Ersatzmann für Kubica finden, da der 26-jährige Pole am vergangenen Sonntag als Gaststarter bei einer Rallye schwer verunglückt war und sich zahlreiche Knochenbrüche zugezogen hatte. Noch am Sonntag war er sieben Stunden lang operiert worden, wobei unter anderem seine rechte Hand vor der Amputation bewahrt wurde. Am Freitag lag Kubica noch einmal neun Stunden auf dem OP-Tisch, als seine gebrochene rechte Schulter und Frakturen am rechten Fuß stabilisiert wurden. Am Mittwoch soll der gebrochene rechte Ellbogen stabilisiert werden.
Wegen der hohen Belastung für den Polen hat ihm Heidfeld bislang "nur SMS" geschrieben. "Alles andere wäre sinnlos gewesen", meint er. Allerdings will er in naher Zukunft noch persönlich Kontakt zu seinem früheren Teamkollegen aufnehmen.
Quelle: sid , motorsport-total.com
Ike schrieb:
am 15. Februar 2011 um 11:43:33
(0)
(0)
Heidfeld
Ich frage mich was an Heidfeld Quick ist.
Kommentar melden
Renault19Cabrio schrieb:
am 14. Februar 2011 um 17:17:31
(0)
(0)
Quick Nick tut mir jetzt schon leid
Viele werden sagen "Er hat das Cockpit nur geerbt und es ist geschmacklos vom Unglück eines anderen zu
profitieren". Das mag zwar zur Hälfte stimmen, aber
- wenn er nicht die Chance genutzt hätte, dann hätte es ein anderer getan
- hat er bei den Testfahrten gezeigt dass er mit dem Auto sogar schneller fahren kann wie Petrov
mehr
Kommentar melden
N F C Lev schrieb:
am 14. Februar 2011 um 16:29:58
(0)
(0)
heidfeld
ja klasse, dann sehen wir unseren nick auf der bahn wieder und er kann zeigen das er auch fahren kann und wenns stimmt wird auch Er
vorne mithalten können stelt euch vor er würde weltmeister,,mano was könnten wir dann wiede von uns lesen, dass nur mal so im raum,, also wir wünschen dir alles bedenklich gutes für diese saison zeigs allen die keine ahnung haben was in dir steckt wir der NFCLev freut sich
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.



Finden Sie Ihren Traumpartner bei Deutschlands Partnerbörse Nr.1. FriendScout24
Tolle Bildqualität & kleiner Preis: 94 cm Grundig-LCD-TV (EEK: C) jetzt nur 555,- €. bei euronics.de
Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special
Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de
Nico Rosberg erklärt den kuriosen Rennausgang von Barcelona. Video
Bilder und Fotostrecken aus der Königsklasse des Motorsports. zur Fotodatenbank
Bei MyTraining.de stellen Top-Experten die effektivsten Übungen zusammen. mehr