02.09.2010, 11:53 Uhr | dpa
Ihre Zeit bei Real Madrid wird bald kommen: Sami Khedria (li.) und Mesut Özil. (Foto: imago)
Trotz jüngster Kritik von Trainer José Mourinho dürfen Mesut Özil und Sami Khedira auf einen Platz in der Startelf beim Heimdebüt von Real Madrid hoffen. Dass sich die beiden Shootingstars der WM 2010 in Südafrika beim spanischen Rekordmeister durchsetzen werden, steht für Joachim Löw ohnehin außer Frage. "Wenn ich ihr Selbstbewusstsein sehe und ihre Fähigkeiten, bin ich sicher, dass ich sie das schaffen", sagte der Bundestrainer.
Zwar bemängelte Mourinho kürzlich fehlende Sprachkenntnisse und zögerliche Integration der beiden deutschen Youngster im Dress der Königlichen, doch nach dem müden Kick zum Saisonauftakt beim 0:0 auf Mallorca spricht vieles für einen Einsatz der beiden am 11. September gegen Osasuna von Beginn an.
Zumal zwei gesetzte Spieler vorerst nicht zur Verfügung stehen. Der brasilianische Superstar Kaka fehlt verletzungsbedingt sowieso bis Dezember. Und der portugiesische Nationalspieler Cristiano Ronaldo zog sich gegen Mallorca zu allem Überfluss eine Knöchelverletzung zu. Er wird Real voraussichtlich die nächsten drei Wochen fehlen.
Auch weitere Mittelfeld-Konkurrenten der beiden Deutschen bekleckerten sich beim ersten Liga-Spiel nicht gerade mit Ruhm. Das 19 Jahre alte Wunderkind Sergio Canales blieb blass. Als Özil ihn in der 59. Minute ersetzte, nahm das Offensivspiel Reals schlagartig Fahrt auf. Auch Karim Benzema lief der Musik hinterher. Und der 25-Millionen-Mann von Benfica Lissabon, Da Angel di Maria, wusste ebenfalls nicht zu gefallen.
Sami Khedira und Mesut Özil sind nicht die ersten Deutschen im Trikot der Königlichen. Die Liste ihrer Vorgänger ist lang. zur Foto-Show
Da Lass Diarra im defensiven Mittelfeld den gesetzten Xabi Alonso laut "kicker" eher "blockierte als entlastete" darf auch Khedira auf einen Einsatz in der Startformation hoffen. Gemeinsam mit Özil hinterließ der Ex-Stuttgarter nach seiner Einwechslung auf Mallorca einen guten Eindruck. Nichtsdestotrotz will Mourinho die beiden Deutschen nicht verheizen. "Man muss Geduld haben, ihnen Zeit geben", mahnte der Real-Coach.
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Quelle: dpa
karl schrieb:
am 2. September 2010 um 18:47:19
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Özül und Khedira
wenn sie in Spanien mehr Geld verdienen sollen sie auch dort bleiben. es gibt genug junge Deutsche die noch besser sind wie die beiden
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sportfan schrieb:
am 2. September 2010 um 18:17:30
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sprachenkenntnis
von einem profi sollte man erwarten können, dass er sich schnell darum bemüht, die jeweilige landessprache zu lernen. und
das ist doch auch keine last, sollte doch auch spass machen und sie profitieren doch in vielfältiger weise davon, weit über den fussball hinaus, ist doch eine super sache.
und das werden die beiden schon hinkriegen, gehe ich mal von aus.
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Arminius schrieb:
am 2. September 2010 um 15:31:12
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Fußball und Sprachen
Von einem Fußballer sollte man fußballerische Fähigkeiten erwarten dürfen, nicht aber unbedingt ein sprachliches
Multitalent. Wer erwartet,daß Fußballer alle Sprachgenies sind, scheint mir ein bißchen naiv zu sein.
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