16.04.2011, 16:25 Uhr
Mit dem knappsten Zieleinlauf der WM-Geschichte ist in Jordanien der vierte Lauf zur Rallye-Weltmeisterschaft zu Ende gegangen. Nach 14 Schotterprüfungen am Toten Meer fuhr der 27-jährige Franzose Sébastien Ogier im Citroën DS3 WRC seinen zweiten Saisonsieg vor Jari-Matti Latvala ein.
Auf der gut 256 Kilometer langen Strecke hatte Ogier letztlich zwei Zehntelsekunden Vorsprung.
Der Finne hatte im Ford Fiesta RS WRC eine Prüfung zuvor noch fünf Zehntelsekunden vor Ogier gelegen. Mit 27,7 Sekunden Rückstand erreichte der siebenfache Weltmeister und Vorjahressieger Sébastien Loeb (Frankreich) im Citroen den letzten Podiumsplatz.
Titelverteidiger Loeb übernahm erstmals in diesem Jahr mit 74 Punkten die Führung in der Fahrerwertung. Zwei Zähler dahinter folgt der bisherige Spitzenreiter Mikko Hirvonen (Finnland), der im zweiten Ford Fiesta mit einem Rückstand von 2:44,7 Minuten Platz vier belegte. In der Markenwertung teilen sich Titelverteidiger Citroën und der bisherige Spitzenreiter Ford mit je 130 Zählern die Führung. Hermann Gaßner jr., deutscher Meister von 2009, erreichte im Skoda Fabia S2000 mit dem zwölften Platz sein bestes WM-Ergebnis. Er hatte einen Rückstand von 17;27,6 Minuten.
Quelle: sid
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