25.07.2010, 12:19 Uhr | sid
Innsbruck steht als Austragungsort der Alpin-Wettbewerbe 2018 bereit. (Foto: imago)
Sollten die Olympischen Winterspiele2018 in München an der Grundstücksfrage in Garmisch-Partenkirchen zu scheitern drohen, steht die Stadt Innsbruck als Ersatz bereit. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Focus" und bezieht sich dabei auf Aussagen aus dem Büro des Tiroler Landeshauptmanns Günther Plattner. Innsbruck war erstmals 1964 und dann 1976 Olympiastadt. 1976 erzwang die Bevölkerung wegen zu hoher Steuerlasten den Rückzug von Denver/Colorado für die Winterspiele. Alles zur Bewerbung vonMünchen für Olympia 2018.
2012 finden in Innsbruck und Seefeld die ersten Olympischen Jugend-Winterspiele statt. "Wir haben die Strecken, die Sprungschanzen, die Hotelbetten und die Infrastruktur", sagte Günther Frischmann aus dem Büro des Landeshauptmanns. Eine offizielle Anfrage der bayerischen Landeshauptstadt liegt nach seinen Worten allerdings noch nicht vor. Erst am 6. Juli 2011 werden die Spiele durch das Internationale Olympische Komitee (IOC) vergeben, Kandidaten sind München, das südkoreanische Pyeongchang und Annecy/Frankreich.
In Garmisch-Partenkirchen scheint derzeit die Austragung der Ski-Wettbewerbe fraglich. Bislang weigert sich ein Großteil der Grundstückseigentümer, der Bewerbergesellschaft die nötigen Flächen zu überlassen. Vor allem für die Alpin-Rennen existiert in Deutschland keine Alternative zu Garmisch-Partenkirchen.
Rekord-Bergsteiger Reinhold Messner forderte, die Zahl der Schauplätze von Olympischen Winterspielen zu begrenzen. "Ich finde, dass ein halbes Dutzend Austragungsorte, die sich bei den Winterspielen abwechseln, genügt", sagte der Südtiroler dem "Focus". Er kritisierte "die Zerstörung der Natur für die Spiele 2014 in Sotschi" und warnte die Organisatoren der Münchner Bewerbung für die Winterspiele 2018, nicht "den gleichen Fehler wie die Russen" zu machen. "Ich möchte, dass der Ausbau der alpinen Infrastruktur beendet wird", sagte Messner. Schließlich stünden "die olympischen Anlagen der Winterspiele von Turin vier Jahre später nutzlos herum."
Quelle: sid
Taipan schrieb:
am 9. September 2010 um 13:13:56
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München 2018 - warum?
R. Messner hat Recht! Warum sollen die Grundbesitzer in GAP u. Umgebung der Landschaftszerstörung Hand bieten?
Insbeondere da in Innsbruck die gesamte Infrastruktur die man für eine Austragung der Spiele benötigt komplett bereit steht und ggf. nur überarbeitet werden müsste? Eine Austragung dort wäre wohl in jeder Hinsicht eher eine Überlegung im olympischen Sinn! Auch wären dann weitere nutzlose Landschaftssünden vermieden und dem Besucher eine intakte Berg- Seen- u. Wiesenlandschaft erhalten.
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Innsbruck schrieb:
am 6. September 2010 um 21:07:20
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der Pfad
Da wäre das richtige gewesen. Innsbeck, oberstdorf, bischofswiesen, oberstdorf vielleicht noch 4 fünf kleine Orte dazu. Eine
Olympiade der kurzen Wege?Siehe Turin. Wenn Sportler aus Übersee kommen 2 Tage anreise haben, ist es Ihnen egal 2 Stunde im Mannschaftsbus zu sitzen. Es sind Profis, viele Pendler fahren einfach 3 Stunden zur Arbeit. Und dürfen nicht am höchsten Erlebnis eines Sportlers teilnehmen.
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