02.01.2012, 11:18 Uhr
Mit einem prominenten Trainernamen will Paris Saint-Germain seine ambitionierten Zielen erreichen. Carlo Ancelotti hat sich mit großen Versprechen als neuer Coach des französischen Traditionsvereins vorgestellt.
"PSG ist ein fantastischer Klub. Ich will dabei helfen, ihn zu einem großen Verein in Europa zu machen", sagte der 52-jährige Italiener bei seiner Präsentation in Prinzenpark-Stadion.
Bei Paris Saint-Germain, der seit Juni von einer Investorengruppe aus Katar geführt und finanziert wird, wird Ancelotti Nachfolger von Antoine Kombouaré, der nach zweieinhalb Jahren trotz der jüngst erreichten ersten Herbstmeisterschaft seit 1996 beurlaubt wurde. In der Europa League und dem Ligapokal schied PSG früh aus.
Ancelotti übernimmt sein Amt nach Silvester. Als Referenzen bringt er zwei Siege in der Champions League mit dem AC Mailand (2003 und 2007) und den nationalen Titelgewinn in England mit dem FC Chelsea (2010) mit an die Seine. In London scheiterte er allerdings an der großen Aufgabe, das Trauma der Blues vom fehlenden Triumph in der Champions League zu beheben. Auch bei PSG sind die Ziele auf internationalen Erfolg ausgerichtet. Schon am Sonntag fliegt Ancelotti mit seinen neuen Schützlingen zur Vorbereitung auf die zweiten Saisonhälfte für fünf Tage nach Katar.
Der Italiener, der zunächst so schnell wie möglich Französisch lernen will, soll nach Berichten französischer Medien in Paris einen Vertrag bis Sommer 2014 unterzeichnen und dafür ein in der Ligue 1 bislang nicht dagewesenes Gehalt von bis zu sieben Millionen Euro pro Jahr beziehen. PSG-Sportdirektor Leonardo nahm dazu nicht Stellung. Der frühere brasilianische Nationalspieler sagte nur: "Man muss ihn nicht vorstellen, wir sind sehr glücklich, dass er zu uns kommt."
Die Erwartungen beim zweifachen französischen Meister (1986, 1994) sind groß. Dank der Finanzspritze der neuen Klubeigentümer aus Katar wurden im Sommer knapp 90 Millionen Euro für Verstärkungen ausgegeben. Im Winter will der Verein weitere Spieler holen. Im Gespräch sind neben dem englischen Kult-Kicker David Beckham Stars wie die Brasilianer Kaká (Real Madrid), Pato (AC Mailand) und Hulk (FC Porto) sowie der Argentinier Carlos Tévez (Manchester City).
Quelle: dpa
M.L. Crassus schrieb:
am 30. Dezember 2011 um 18:51:25
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Paris
"Kult-Kicker Beckham"? Vielleicht auf Modeschauen! Der ist viel zu lahm für den europäischen Fußball.
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Interessent schrieb:
am 30. Dezember 2011 um 17:32:25
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PSG
Geld schießt keine Tore. Das hat sich schon oft gezeigt. Man versucht es aber
immer wieder. Mal sehen, ob es in Frankreich bei PSG
gelingt. Kann man sich
als Fan noch mit einem Verein identifizieren, der sich eine Mannschaft zusammen-
kauft? Ich meine, das macht den Fußball kaputt.
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