11.11.2011, 19:15 Uhr
Fans von Dynamo sollen zu bestimmten Auswärtsspielen nur noch mit personalisierten Tickets kommen. (Quelle: imago)
Als Konsequenz aus den Randalen Dresdner Fans in Dortmund hat Dynamo schärfere Kontrollen angekündigt. So plant der Verein personalisierte Tickets bei bestimmten Auswärtsspielen, um Hooligans am Kauf von Eintrittskarten zu hindern. Darauf verständigten sich der sächsische Innenminister Markus Ulbig (CDU) und Vertreter des Vereins bei einem Spitzentreffen. Die personalisierten Tickets seien eine "geeignete Maßnahme, um Randalierer sicher aus Stadien fernzuhalten", sagte Ulbig.
Wann die auf den jeweiligen Namen der Besucher ausgestellten Eintrittskarten eingeführt werden sollen, blieb offen. Dynamo-Präsident Andreas Ritter und Ulbig verwiesen darauf, dass bei Auswärtsspielen der gastgebende Verein das Hausrecht habe und nur er Besucher kontrollieren dürfe. Daher sei Dresden auf die Unterstützung der anderen Vereine angewiesen, hieß es.
Bei Heimspielen habe sich die Sicherheitslage in den vergangenen Jahren deutlich verbessert. "Die Problematik liegt bei Auswärtsspielen", erklärte Ritter. Die Fußballbegeisterung lasse sich der Verein von Randalierern aber nicht kaputt machen.
Ritter und Ulbig wollen zudem Stadionverbote konsequenter umsetzen, um gewaltbereite Fans aus den Spielstätten fernzuhalten. Geplant sei auch, polizeibekannte Randalierer während des Spiels mit Meldeauflagen zu versehen. Die betroffenen Fans müssten sich dann während der Partie persönlich bei einem Polizeirevier melden und könnten somit nicht ins Stadion kommen. Ulbig sagte, er wolle sich dafür einsetzen, dass es bundesweit einheitliche Sicherheitskonzepte zur Verhinderung von Fußball-Gewalt gebe.
Gesprochen wurde bei dem Treffen auch über einen bereits seit längerer Zeit diskutierten Sicherheitszuschlag bei Risikospielen. Ob Dynamo Dresden die Zusatzbeiträge verlangen will und in welcher Höhe, blieb allerdings offen. "Ob ein, zwei oder drei Euro ist aus unserer Sicht noch nicht klar", erläuterte der Minister. Ulbig kündigte darüber hinaus an, dass der Freistaat die Fanarbeit von Dynamo Dresden auch im kommenden Jahr mit 300.000 Euro unterstützen werde.
Hintergrund des Treffens sind Ausschreitungen von Dynamo-Fans unter anderem beim DFB-Pokal-Spiel in Dortmund im Oktober. Anhänger des Dresdner Vereins hatten Polizisten angegriffen und Teile des Stadions verwüstet.
Quelle: dapd , dpa
Serpuss schrieb:
am 11. November 2011 um 20:21:02
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nur Dynamo
wenn es danach gehen würde dann wäre die halbe bundesliga von 1-3 ohne Fans im Block. wenn es in münchen mal knallt dann ist es
uninteressant aber wenn der Ostblock kommt dann wird hart durchgegriffen. wo waren den die Richter letzte Saison um Eintracht Frankfurt zu bestrafen? Sorry aber ein Bierbecherwurf wird härter bestraft als Fanrandale. super.
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Jürgen schrieb:
am 11. November 2011 um 19:35:55
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Dynamo - Tickets
Was soll das bringen, im Stadion ist vielleicht Ruhe aber die Chaoten doch auch an und werden versuchen Krawall zu
machen.
Nur das ist nicht nur ein Problem von Dresden, das betrifft auch eine ganze Menge anderer Vereine.
Da hilft nur sehr lange weg sperren, damit die Trittbrettfahrer abgeschreckt werden.
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