04.01.2010, 20:06 Uhr
Diese Pferde müssen keine aufgebrachten Glücksspieler fürchten. (Foto: imago)Haftstrafe statt Gewinn: Ein britischer Glücksspieler ist nach mehrfachen Morddrohungen gegen ein Rennpferd zu 34 Wochen Haft auf Bewährung und 240 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt worden. Was war passiert? Andrew Robertson hatte vergessen, für seine Wettgemeinschaft eine vereinbarte Wette beim Pferderennen in Ascot zu platzieren, die im Erfolgsfall einen Gewinn von 61.400 Euro eingebracht hätte. Er forderte deshalb den Besitzer des von der Tipprunde favorisierten Pferdes auf, sein Tier nicht starten zu lassen.
Der 26-Jährige verschickte per E-Mail mehrere Warnungen, dass er das Vollblut töten würde, sollte es an den Start gehen. Zwei Tage vor dem Rennen wurde er festgenommen.
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Robertsons Anwalt begründete die Drohungen mit der Angst seines Mandanten vor den restlichen Mitgliedern der Tipprunde. "Das waren mächtige Männer. Er dachte, vielleicht sind es Männer, die ihm schaden könnten", so der Anwalt. Richterin Angela Nield sprach dagegen von einem "törichten Streich".
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Quelle: sid
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