22.02.2008, 18:10 Uhr
Jubel bei den Eisbären (Foto: imago)Der frischgebackene Pokalsieger Eisbären Berlin hat in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) den Abstand zu Spitzenreiter Nürnberg Ice Tigers verkürzt. Nach dem 6:3 am Freitag über die Iserlohn Roosters liegen die Hauptstädter noch drei Punkte hinter dem spielfreien Vizemeister, der die Berliner am Dienstag empfängt.
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DELErgebnisse und Tabellen
Der unterlegene Pokalfinalist Frankfurt Lions verlor im Rhein-Main-Derby 3:4 gegen Meister Adler Mannheim. Der Titelverteidiger rückte damit bis auf vier Zähler an die viertplatzierten Hessen heran, die nun noch um das Heimrecht im Playoff-Viertelfinale bangen müssen. Der Tabellen-Dritte Kölner Haie gewann nach einem 2:4- Rückstand noch 5:4 nach Verlängerung gegen Schlusslicht Füchse Duisburg und liegt sieben Punkte hinter Nürnberg.
Die Frankfurter agierten drei Tage nach dem 2:3 in Berlin überlegen, doch die ersten beiden Tore schossen die Mannheimer. Lions-Schlussmann Ian Gordon sah bei den Gegentreffern von Pascal Trepanier (14.) und Jeff Shantz (37.) nicht gut aus. Ilja Vorobiev (37.) verkürzte sofort, doch erneut Shantz (47.) und Tomas Martinec (50.) in Unterzahl sorgten für das 1:4. Der beim Pokalfinale fehlende Richie Regehr (51.) und Jeff Heerema (54.) ließen die Lions noch einmal hoffen, der Ausgleich fiel aber nicht mehr.
Florian Busch erzielte für die Eisbären das 2:0 (8.) gegen Iserlohn nach der frühen Führung durch André Rankel (2.). Nach dem Anschluss durch DEL-Topscorer Robert Hock (20.) trotz Iserlohner Unterzahl stellte Stefan Ustorf (20.) postwendend den alten Abstand wieder her. Bundestrainer Uwe Krupp kündigte am Freitag in der "Süddeutschen Zeitung" an, den 35-jährigen Hock zur Nationalmannschaft einzuladen, nachdem die jüngste Nicht-Berücksichtigung des Mittelstürmers für Kritik gesorgt hatte. Den 34-jährigen Ustorf will Krupp laut "Märkische Oderzeitung" zu einem Comeback überreden. Der frühere Auswahl-Kapitän hatte seine internationale Laufbahn nach dem Wiederaufstieg vor zwei Jahren beendet.
Die vier Plätze für die Playoff-Qualifikation, wo noch zwei Viertelfinalisten ermittelt werden, besetzen derzeit die Hannover Scorpions, der ERC Ingolstadt, die DEG Metro Stars und die Krefeld Pinguine. Die Düsseldorfer feierten mit dem 3:1 über Hannover bereits den vierten Sieg in Folge, Ingolstadt bezwang die Straubing Tigers 4:3. Krefeld bleibt trotz des 3:5 vom Donnerstag gegen die Hamburg Freezers Zehnter vor den Hanseaten und den Augsburger Panthern, die den EHC Wolfsburg 3:2 nach Verlängerung bezwangen.
Quelle: dpa
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