18.10.2010, 16:25 Uhr | t-online.de
Wieder ein Volltreffer: Vitali Klitschko (li.) landet einen Punch bei Shannon Briggs. (Foto: imago)
Nach seiner vieldiskutierten Niederlage gegen Vitali Klitschko liegt Shannon Briggs noch immer mit Brüchen und schweren Prellungen im Krankenhaus. Mögliche Spätfolgen der brutalen Ringschlacht sind noch nicht absehbar. Immer deutlicher klingt jetzt Kritik durch: Warum wurde der Kampf nicht abgebrochen? Video: Die Höhepunkte des Kampfes Vitali Klitschko vs. Shannon Briggs
Das Schweizer Nachrichtenportal "20 Minuten" bezeichnet den Fight als "Boxen am Rande des Totschlags" und stellt Briggs Team an den Pranger: "Wie lange darf man zusehen, wie der eigene Schützling fast zu Tode geprügelt wird?" Die "Frankfurter Rundschau" spricht von "legalisierter Körperverletzung", den Spiegel erinnert das Duell an "Schlagkrafttraining am lebenden Objekt." Klicken Sie sich durch die besten Szenen des Kampfes.
Die englische "Daily Mail" schreibt von "Horror-Prügel" und nimmt den Unparteiischen in die Pflicht: "Ringrichter Ian John-Lewis verpasste es, den Kampf aufgrund der Horror-Prügel vorzeitig abzubrechen." Immerhin erntet Briggs auch Anerkennung für seine Nehmerqualitäten. Die österreichische "Kronen-Zeitung" schreibt: "Briggs' Eisenschädel steckte die hammerharten Schläge aber bis zum letzten Gong mit unglaublichen Nehmerqualitäten weg."
Zwar zeigt die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" Verständnis für die Erbarmungslosigkeit Klitschkos, ihr stößt die mitleidlose Prügel für den Herausforderer aber als "grausames Lehrstück" auf. Auch Ringsprecher Michael Buffer konnte nicht glauben, was er sah. "Nach diesen vielen schweren Schlägen hätte der Ringrichter abbrechen müssen." Der Ringarzt wurde im übrigen während des Kampfes nicht um Rat gefragt: "Ich hätte zum Abbruch geraten".
Zwölf harte Runden lang vermöbelt Vitali seinen Herausforderer aus den USA. zum Video
Briggs kassierte in dem einseitigen Kampf 171 Volltreffer von Klitschko, hielt aber über die volle Distanz von12 Runden durch, ohne zu Boden zu gehen. 750.000 Dollar hat Briggs für den Auftritt in der Hansestadt erhalten. Wie teuer er aber mit seiner Gesundheit bezahlt hat, ist noch nicht abzusehen.
Der Kampf in voller Länge! Zwölf Runden hält Briggs Klitschkos Trommelfeuer stand. zum Video
Quelle: t-online.de
Joachim schrieb:
am 18. Oktober 2010 um 19:46:19
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Klitschko
Brutales Geschäft! Abartige Menschen! Perversion! Pfui! Das hat mit Sport nichts zu tun!
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Nussecke schrieb:
am 18. Oktober 2010 um 19:46:06
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Gutmensch
Vermute man sollte wirklich dem Einen oder Anderen den Säbeltigerzahn ziehen. Dein Niveauarmer Beitrag qualifiziert dich leider
nicht, da musst du noch etwas üben. Was ein Hirn ausmacht !
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bayernhase schrieb:
am 18. Oktober 2010 um 19:44:55
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Ja ne Is klar Leute
Jammer Jammer Jammer Es hat sicherlich von euch noch nie jemand einen Kampf von Mike Thysen angesehen oder???Nein
natürlich nicht, es ist ja auch keiner von euch extra dafür wach geblieben um den Kampf zu sehen!!!!!Nein natürlich nicht. Lächerlich was manche hier so Schreiben,Wenn es doch so Grausam war, warum haben alle hier bis zur zwölften Runde geschaut????Ihr hättet doch Ausmachen können und Rosamunde Pilcher schauen können,aber das habt ihr ja nicht getan weil ihr einen KO Sieg sehen wollt
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