09.09.2011, 09:57 Uhr
Zukunft offen: Jens Voigt hat für die kommende Saison keinen Vertrag. (Quelle: dpa)
Im neuen Super-Team ist wohl kein Platz für Jens Voigt. Der Rad-Profi, der am 17. September 40 Jahre alt wird, steht nach der Fusion von Leopard-Trek und RadioShack für die kommende Saison vor der Ausmusterung. "Fünf Fahrer sind ab Januar ohne Vertrag. Demnach reduziert sich die Zahl unserer Profis auf 20. Wir können also zehn neue Fahrer aufnehmen", sagte Flavio Becca, Leopard-Geldgeber und Initiator der Kooperation, der Zeitung Luxemburger "Wort".
Zu den Profis, deren Verträge auslaufen, zählt Voigt. Der Routinier hatte sich am Ende der Tour de France eigentlich bereits auf einen neuen Jahresvertrag im Team Leopard verständigt. Nun wird der 39-Jährige aller Voraussicht dennoch aussortiert.
Auch die Zukunft weiterer deutscher Radprofis ist derzeit offen. Offiziell bestätigt wurde bislang nur, dass der Deutsche Meister Robert Wagner (Magdeburg) und Andreas Klöden (Mittweida) für die neue Mannschaft RadioShack-Nissan-Trek fahren werden.
Fabian Wegmann, Linus Gerdemann und Dominic Klemme haben zwar gültige Verträge beim Team Leopard, aber zumindest Wegmann wurde zuletzt in verschiedenen Medien bereits als möglicher Abgang genannt. Becca betonte indes, dass "sämtliche Kontrakte respektiert werden". Bis zum 15. September soll das definitive Aufgebot stehen Im neuen Team unter der Regie des ehemaligen Armstrong-Mentors Johan Bruyneel sollen 30 Fahrer Verträge erhalten.
Sprint-Legende Wüst zeigt Dr. Reif-Ranicki was ein gutes Profi-Rennrad ausmacht. zum Video
Quelle: sid , dpa
Bernhard schrieb:
am 9. September 2011 um 17:30:19
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@Claasje van Wetschewell
Wenn man von einem Sport keine Ahnung hat - einfach mal Klappe halten - oder? Was ist Sport an: Bleifuß aufs Pedal
stellen und lustig lenken? Auf Ball drauf dreschen und hinterherjoggen? Mit Brettln einen Hügel runter rutschen? Sich gegenseitig in die Fr... haun? Beim spazieren gehn kleine Bälle in Löchern verstecken? Fahr doch mal selber ein Rennen mit - bei Hobbyrennen darf jedermann, ganz so ohne weiteres teilnehmen - es gibt auch jede menge Altersklassen... was spricht dagegen?
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Karl Hungus schrieb:
am 9. September 2011 um 13:58:30
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Doping
@ Didi + Hajo
Die deutschen Fahrer und Funktionäre als vorbildlich für den dopingfreien Radsport hinzustellen, ist völlig daneben.
Hierzulande sind Dopingvergehen nicht einmal eine Straftat, wie z.B. in Frankreich und Italien. Noch nachlässiger in dieser Hinsicht sind nur Länder wie Spanien und Kasachstan.
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Claasje van Wetschewell schrieb:
am 9. September 2011 um 13:27:01
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Rad(renn)sport
Radsport wird für mich immer ein Geheimnis bleiben. Was hat diese Sportart mit "rennen" zu tun. Ich stelle mir gerade
vor, ein F1-Rennen würde in dieser Art ablaufen: Die ersten 49 von insgesamt 50 Runden würden alle so fahren, als würden sie sich beim Bäcker ein paar Brötchen holen und in der letzen Runde geben alle Gas wie die Irren und es kommt zu einer Massen-Karambolage. Einer wird durch Zufall und viel Glück ins Ziel geschleudert und ist somit der umjubelte Sieger. Blöder Sport!
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