27.03.2011, 17:11 Uhr
Sebastien Ogier (Bild) und Sebastien Loeb fuhren Citroen bei der Rallye Portugal zum Doppelsieg. (Foto: imago)
Der neue Sieger der Rallye Portugal ist auch gleichzeitig der alte. Sebastien Ogier im Citroen kam mit 31,8 Sekunden Vorsprung auf seinen Teamkollegen und Landsmann Sebastien Loeb ins Ziel. Dritter hinter dem Rekord-Weltmeister wurde der Finne Jari-Matti Latvala im Ford. Sein Rückstand auf den Sieger betrug 3:22,1 Minuten.
"Ich bin sehr glücklich, wir hatten ein perfektes Wochenende", sagte Ogier seinem dritten Triumph seit seinem Aufstieg in die WRC. Der ehemalige Junioren-Weltmeister war zuvor bereits als Spitzenreiter in den Schlusstag gegangen. Da die finnischen Ford-Rivalen Latvala und Mikko Hirvonen technische Probleme hatten, konnten es Ogier und Loeb am letzten Tag des dritten WM-Laufs der Saison ruhig angehen.
Der ehemalige Formel-1-Weltmeister Kimi Räikkönen aus Finnland erzielte mit dem sechsten Platz in seinem privaten Citroën DS3 sein zweitbestes WM-Ergebnis nach dem fünften Rang im vergangenen Jahr in der Türkei.
"Das war die beste Antwort auf unseren Unfall in Mexiko", ergänzte er. Vor drei Wochen war der 27-Jährige bei der zweiten WM-Station in Führung liegend ausgeschieden. In der Gesamtwertung führt weiter der in Portugal viertplatzierte Finne Mikko Hirvonen. Der Ford-Fahrer liegt nach der dritten von 13 WM-Stationen mit 58 Zählern vor dem punktgleichen Loeb (58) und Latvala (48) an der Spitze. Ogier (41) verbesserte sich auf den vierten Rang.
Quelle: sid
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