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Rallye-WM: Loeb siegt in Jordanien

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Loeb triumphiert in der Wüste

03.04.2010, 16:43 Uhr | dpa, motorsport-total.com

Sebatien Loeb siegt bei der Rallye Jordanien. (Foto: imago) (Quelle: imago)

Serien-Champion Sébastien Loeb hat mit seinem zweiten Saisonsieg die Führung in der Rallye-Weltmeisterschaft weiter ausgebaut. Der 36-jährige Franzose gewann im Citroën C4 die Rallye Jordanien mit 35,8 Sekunden Vorsprung auf den finnischen Ford-Werkspiloten Jari-Matti Latvala.

In der Gesamtwertung führt der Rekordchampion nach drei von 13 Läufen mit 68 Punkten klar vor Latvala. "Hierfür musste ich hart kämpfen", sagte Loeb nach seinem 56. Sieg. In der Marken-Wertung übernahm Titelverteidiger Citroën mit 101 Punkten erstmals die Führung und verdrängte den bisherigen Spitzenreiter Ford um 14 Zähler auf Rang zwei.

Raikkönen punktet

Umsteiger Kimi Räikkönen holte im C4 des Citroën Junior-Teams mit dem achten Platz seine ersten vier Punkte in der Fahrer-WM. Der Formel-1-Weltmeister von 2007 erreichte am Toten Meer erstmals bei einer Schotterrallye das Ziel. "Das war bestimmt das schwierigste Rennen meiner Karriere", sagte der Iceman. Beim vorangegangen Lauf in Mexiko schied der 18-fache Grand-Prix-Sieger vorzeitig aus. Nach Platz zwei in Mexiko erreichte der norwegische Citroën-Privatfahrer Petter Solberg auch in Jordanien mit dem dritten Rang einen Podiumsplatz. Loebs spanischer Citroën-Teampartner Dani Sordo wurde Vierter.

Ogier als Säuberer für Loeb

Das Jordanien-Finale bestimmten die Strategen der Werksteams von Citroën und Ford, denn als erstes Fahrzeug auf die Schotterpisten starten zu müssen, kostet Zeit. Latvala verlor deswegen am zweiten Tag fast eine Minute auf Loeb. Nach Stallregie von Citroën startete der am Freitag zweitplatzierte Franzose Sébastien Ogier als erstes Auto vor Loeb in die verbleibenden acht Prüfungen. In dieser Rolle säuberte er seinem französischen Landmann die Piste vom Schotter.

Ford übernimmt die Taktik von Citroën

Ford reagierte und wies Mikko Hirvonen an, der nach einem Unfall ausgeschieden war und nach dem Reglement zur letzten Etappe wieder starten durfte, wie Ogier zu handeln. Der finnische Vize-Champion und Schweden-Sieger ging ebenfalls als "Kehrmaschine" vor Latvala auf die Piste, was aber letztlich nicht den erhofften Erfolg brachte. "Es ist nicht schön, solche Positionsspielchen zu sehen, aber wir mussten so handeln", sagte Loeb über die taktischen Spielchen von Citroën und Ford.


Quelle: dpa , motorsport-total.com

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