21.12.2011, 17:48 Uhr
Englands Kapitän John Terry muss sich wegen des Verdachts der rassistischen Beleidigung vor Gericht verantworten. "Ich habe die Metropolitan Police angewiesen, John Terry wegen eines rassistisch motivierten Verstoßes gegen die öffentliche Ordnung anzuklagen", sagte die Chefanklägerin der Londoner Staatsanwaltschaft, Alison Saunders.
Demnach gibt es ausreichend Beweise, um dem Nationalspieler und Kapitän des Premier-League-Klubs FC Chelsea den Prozess zu machen.
Terry habe am 23. Oktober während des Liga-Spiels gegen die Queens Park Rangers seinen dunkelhäutigen Gegenspieler Anton Ferdinand angeblich rassistisch beleidigt. Internet-Videos belegten dies unter anderem. Der 31 Jahre alte Terry streitet die Vorwürfe strikt ab und spricht von einem Missverständnis. Der Abwehrspieler zeigte sich bestürzt darüber, "dass die Leute so etwas von mir denken". Die Metropolitan Police hatte die Ermittlungen aufgenommen, nachdem eine anonyme Anzeige gegen Terry eingegangen war.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft werde sich Terry am 1. Februar 2012 vor dem West-London-Magistrates-Gericht verantworten müssen. Die Entscheidung der Staatsanwaltschaft sei "nach gründlicher Überprüfung der vorliegenden Beweise" gefallen. Saunders zeigte sich "zuversichtlich, dass es ausreichend Beweise für einen Schuldspruch gibt" und dass die Aufarbeitung des Falls im Interesse der Öffentlichkeit liege.
Der FC Chelsea reagiert bestürzt auf die Anklage seines Spielers und sicherte Terry seine Unterstützung zu. "Der FC Chelsea stand in dieser Angelegenheit immer hinter John Terry und wird dies auch weiterhin tun", schrieb der Klub auf seiner Webseite. Terry habe gegenüber seinem Arbeitgeber erneut seine Unschuld beteuert und sich entschlossen gezeigt, alles Nötige zu tun, um diese auch zu beweisen.
Anton Ferdinand, der jüngere Bruder von Terrys Nationalmannschaftskollegen Rio Ferdinand, verweigerte bisher jeglichen konkreten Kommentar zu dem Vorfall zwischen ihm und Terry. Allerdings ließ Anton Ferdinand durchblicken, dass er "sehr starke Gefühle bezüglich dieser Angelegenheit" habe. Er wolle die Ermittlungen aber nicht durch das Lostreten einer öffentlichen Diskussion beeinflussen.
Darauf hofft auch Chefanklägerin Saunders. "John Terry wird nun ein Verbrechen vorgeworfen, und er hat das Recht auf einen fairen Prozess", sagte die Staatsanwältin. "Daher ist es wichtig, dass er nicht durch voreilige Meldungen vorverurteilt wird." Trotz der Anklage wird Terry dem FC Chelsea am Donnerstag im Londoner Liga-Duell bei Tottenham Hotspur zur Verfügung stehen.
Es hätte ein Traumschuss werden können, doch dieser Spieler aus der ersten Liga in Hongkong trifft den falschen Kasten. zum Video
Quelle: dapd
ILKA schrieb:
am 21. Dezember 2011 um 20:09:39
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John Terry - A.Ferdinand
wenn die staatsanwaltschaft ausreichende beweise für einen Schuldspruch hat, sieht es wohl doch nicht so gut aus.
Obwohl im u.um den fussball herum so manches gesagt wird,was nicht so gemeint ist, doch finden manche farbige mitspieler dieses dauerPÖBELN vielleicht nicht mehr so lustig u.wehren sich-zurecht.ein exempel in der engl.LIGA vielleicht ist dann das problem erstmal aus der welt,wir werden sehen wie es ausgeht u.was noch danach kommt, bin eigentlich ganz gespannt wie es ausgehen wird.
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