15.02.2011, 12:40 Uhr | sid
Raymond Domenech (re.) rechnet jetzt mit seinem damaligen Spieler Franck Ribery (li.) ab. (Foto: imago)
Im Sommer 2010 war er in Südafrika mit der Equipe Tricolore noch grandios gescheitert, jetzt rechnet Frankreichs Ex-Nationalcoach Raymond Domenech mit seinen damaligen Spielern öffentlich ab. Der französischen Zeitung "L'Express" sagte er: "Im Nachhinein sehe ich diese Mannschaft als eine Gruppe von verantwortungslosen kleinen Gören." Zwischen Domenech und Stürmer Nicolas Anelka war es während des Turniers zu einer lautstarken Auseinandersetzung gekommen, woraufhin der Spieler nach Hause geschickt wurde. Vor dem letzten Spiel hatte das Team dann das Training bestreikt, und Domenech las in einer befremdlichen Situation vor laufenden Kameras eine Stellungnahme im Mannschaftsbus wartenden Spieler vor.
"Irgendeiner musste dieses Schauspiel beenden. Über eine Stunde haben wir im Bus gesessen, auf den die Kameras gerichtet waren und vor dem hunderte Kinder warteten", sagte er. "Wir haben uns zum Gespött der Welt gemacht."
Immer noch weltklasse: Hier zwirbelt der brasilianische Fußball-Star einen Eckball direkt ins Netz. zum Video
Domenech protestierte nun auch gegen die Rolle, die ihm öffentlich zuteil wurde: "Ich bin nicht der Trottel, den alle beschrieben haben", sagte er. Vielmehr habe er sich angesichts des Trainingsboykotts seiner Mannschaft in Grund und Boden geschämt. Deshalb habe er die Erklärung verlesen.
Nach der WM wurde Anelka vom französischen Fußball-Verband als Rädelsführer ausgemacht und für 18 Länderspiele gesperrt. Außerdem wurden Patrice Evra von Manchester United (fünf Spiele), Mittelfeldstar Franck Ribery von Bayern München (drei) und Jeremy Toulalan von Olympique Lyon (ein Spiel) bestraft. Domenech selbst wurde entlassen.
Quelle: sid
georg schrieb:
am 15. Februar 2011 um 18:38:58
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antwort auf eddy
sie haben recht ! wie sich herr ribery hier in münchen verhalten hat, ist ja ähnlich der nationalmannschaft. nur
forderungen, kaum leistung. man hätte ihn auch schon von münchen direkt wieder nach frankreich schicken müssen. was verlangen wir aber auch von spielern, die noch nicht einmal unfallfrei ihren eigenen namen schreiben können. denken wir mit freude an die franzosen sagnol und lizerazu, die uns so viel freude gemacht haben.
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Berni schrieb:
am 15. Februar 2011 um 18:09:24
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@Eddi
Du kennst Ribery bestimmt persönlich das du dir erlauben kannst ein Urteil über ihn zu fällen!! Weisst du überhaupt was bei der
Französischen Nationalmannschaft vorgefallen ist?? Nein!!
Siehst du. Das wissen weder wir oder sonst noch wer.
Allso klappe halten angesagt
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weißvonnix schrieb:
am 15. Februar 2011 um 18:06:24
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von denen gibt es viele ...
Die Versprechungen der Spieler wurden definitiv nicht eingehalten s.WM, nur Ansprüche stellen und keine Leistung
bringen ist ein denkbar schlechte Basis für eine gemeinsame Zusammenarbeit. Dabei muss man ehrlich sich eingestehen, das ihre Forderungen an der Grenze zur Unverschämtheit sind. Manche Menschen haben keinen Sinn für die Realität bzw. den verloren.
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