19.10.2011, 13:20 Uhr
Mesut Özil zeigte gegen Olympique Lyon eine starke Leistung. (Foto: imago)
Nach ihrer überragenden Leistung beim 4:0-Erfolg von Real Madrid über Olympique Lyon wurden die beiden deutschen Nationalspieler Mesut Özil und Sami Khedira von Trainer Jose Mourinho geadelt. "Jedes Mal, wenn Özil den Ball berührt, macht er wunderbare Dinge, das Publikum liebt ihn und ich liebe ihn auch", sagte "The Special One" über Özil. "Ich habe mir zuletzt beide Länderspiele von Deutschland angesehen und Khedira hat sehr gut gespielt. Gegen Lyon war er wieder sehr stark. Ich fand seine Vorstellung wirklich sehr gut", sagte der Portugiese zu Khediras Leistung.
Die beiden deutschen Mittelfeldspieler spielten beim deutlichen Sieg der Königlichen die Hauptrolle. Sowohl Khedira, der in der 61. Minute mit einer blutenden Platzwunde vom Feld musste, als auch Özil, der sich fünf Minuten später völliig entkräftet auswechseln ließ, erhielten von den 70.000 Zuschauer im Estadio Santiago Bernabeu Standing Ovations.
"Der Kopf schmerzt noch, aber mein erstes Pflichtspieltor nach mehr als einem Jahr in Madrid macht mich überglücklich", sagte Khedira, der zum zwischenzeitlichen 2:0 (47. Minute) getroffen hatte. Özil leitete per Eckball das 1:0 durch Karim Benzema (18.) ein, Khedira erhöhte nach der Pause mit einer schönen Einzelleistung, ehe Lyons Torwart Hugo Lloris Özils strammen Schuss zum 3:0 ins eigene Tor drückte (55.). Den Schlusspunkt setzte Außenverteidiger Sergio Ramos (81.).
Trotz der Gala der beiden früheren Bundesliga-Profis sah Mourinho bei Özil noch Verbesserungspotenzial: "Özil zeigt mit jedem Ballkontakt seine Klasse, aber er muss sich selbst jetzt auf das nächste Level bringen." Ansonsten hat der Real-Coach aber allen Grund zur Zufriedenheit. Mit neun Punkten nach drei Spielen führt Madrid souverän die Gruppe D vor Lyon (4) an. Der exzentrische Trainer feierte mit dem Erfolg gegen die Franzosen übrigens ein schönes Jubiläum: Es war bereits sein 100. Europapokalspiel als Coach.
An der Kreuzberger "Wrangelritze" werden Integration und Respekt groß geschrieben. Trotzdem kommt der Sport nicht zu kurz. zum Video
Quelle: t-online.de , sid
N. ter Beil schrieb:
am 19. Oktober 2011 um 20:44:28
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Jose Mourinho
Herr Jose Mourinho adelt Herrn Mesut Özil. Heißt er jetzt von/de Özil, oder hat er seinen Spieler einfach nur gelobt?
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Hermann schrieb:
am 19. Oktober 2011 um 20:22:35
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Özil
hi Türke,
ich denke, dass Du gar kein Türke bist, denn dass was Du von Dir gibst, das würde kein Türke von sich geben.
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artattack47 schrieb:
am 19. Oktober 2011 um 20:21:50
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(37)
Özil
Kaum sind Özil und Khedira in der Presse, schon geht es wieder los
mit negativen Kommentaren. Dann geht es nicht mehr um Sport,
sondern
nur noch um Vorurteile und Empfindlichkeiten von beiden Seiten.
Fremdenfeindlichkeit oder ähnliches ist kein rein Deutsches Problem,
sondern man findet es in jedem Staat auf dieser Welt. Jeder soll
sich erstmal seine eigenen Vorurteile überdenken und nicht
gedankenlos reagieren. JEDER Mensch hat Vorurteile, da kann sich keiner
rausreden.
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