24.05.2011, 12:07 Uhr
Aufstieg oder drohende Pleite - Dynamo Dresden steht heute (ab 20.15 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de) am Scheideweg. Scheitert der ostdeutsche Traditions-Klub in der Relegation beim VfL Osnabrück und verpasst den Sprung in die 2. Bundesliga, droht das finanzielle Aus. Nicht ganz so dramatisch sieht es für den niedersächsischen Fahrstuhl-Klub aus, dem nach dem 1:1 im Hinspiel eine torlose Partie zum Klassenerhalt reicht.
"Wir sollten uns davor hüten, auf 0:0 zu spielen", warnte VfL-Torhüter Tino Berbig. Der ehemalige Dresdener Profi, im Hinspiel der beste Osnabrücker, erklärte: "Das ist viel zu gefährlich." Berbig hat nicht vergessen, dass Dynamo im Hinspiel die insgesamt bessere Mannschaft war und die größeren Chancen besaß.
Auch VfL-Teamchef Joe Enochs mahnte eindringlich, dass es fahrlässig sei, "sich hinten reinzustellen und auf Konter zu warten". Enochs kündigte an: "Wir werden nach vorne spielen." Klappt das Konzept, wären die Niedersachsen der erste Zweitligist, der bei der dritten Auflage der Relegation den Klassenerhalt schafft.
Vor zwei Jahren scheiterten die Osnabrücker in den beiden Entscheidungsspielen mit zwei 0:1-Niederlagen an Paderborn. Den finanziellen Kollaps verhinderte der VfL anschließend nur mit großer Mühe, sanierte sich vor allem dank einiger Pokal-Überraschungen. Der vierte Abstieg seit 2001 würde bei den Niedersachsen aber erneut harte Einschnitte erfordern.
Dynamo Dresden will seinen treuen Fans die zweite Liga schenken. zum Video
Dramatischer sieht es bei Dynamo aus. Bürgschaften für mehr als zwei Millionen Euro benötigen die Dresdener, wenn sie scheitern sollten. "Wenn wir keine Unterstützung von der Stadt oder den städtischen Unternehmen erhalten, dann ist die Situation aussichtslos", sagte Geschäftsführer Volker Oppitz.
Im Falle des Aufstiegs bekäme der achtmalige DDR-Meister, der bis 1995 in der Bundesliga spielte, mehr TV-Geld, benötigte wegen der steigenden Kosten aber trotzdem eine Bürgschaft von rund 800.000 Euro. Entsprechend groß ist der Druck. "Wenn man sein Heimspiel nicht gewinnt, sind die Chancen für den Gegner besser", gab Trainer Ralf Loose zu.
"Wir brauchen nicht mehr ein Wunder, sondern nur noch einen Sieg", lautete Looses Parole vor der Abfahrt des Dynamo-Busses nach Osnabrück. Der Coach hofft, dass "bei den wenigen Chancen, die sich uns bieten werden, die Spieler kaltschnäuzig im Abschluss sind".
Loose war glücklich, dass Stürmer Dani Schahin mit im Bus saß, denn der Angreifer plagt sich schon seit einiger Zeit mit Knieproblemen. Bei den Osnabrückern wollen die nicht ganz fitten Defensivspieler Konstantin Engel (Oberschenkelprobleme) und Tobias Nickenig (Zehenprobleme) auflaufen. Für den gesperrten Benjamin Siegert dürfte Kristoffer Andersen spielen.
Quelle: dpa
DD Fan schrieb:
am 24. Mai 2011 um 20:11:42
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Conny schreibt nur MIst...
Sorry, aber lass doch diesen unsäglichen Schwachsinn und behalte solche debilen Kommentare für Dich. Hat
Osnabrück soviel Fans wie Dynamo deutschlandweit- nein- und rein statistisch bleiben die Ausrutscher einiger "Fans" , genauso wie bei KSC, OFC, Eintracht F usw., eine Minderheit! Und noch ne lila Mannschaft- Aue reicht schon...
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Rudi schrieb:
am 24. Mai 2011 um 17:32:52
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3.Liga
.... ich freue mich schon auf das Derby zwischen dem VFL u. Preußen Münster.
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JS: Dynamo für immer schrieb:
am 24. Mai 2011 um 14:56:09
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Releg.-spiel
Seit Kindheitstagen bin ich mit dem Herzen Dynamo!Obwohl ich seit Jahrzehnten aus DD fort bin u mittlerw in der Schweiz lebe,
liebe und leide ich mit dem Klub.Ich werde das Spiel am TV miterleben u drücke fest die Daumen,daß es doch noch klappt!Alles andere wäre (siehe Bericht) dramatisch! @M.H.:Ich hoffe ebenso,daß die Ordnungskräfte die zählbaren!!! Bekloppten (die es leider auch bei Dynamo gibt) vorab aussortiert und Du u Dein Sohn ein tolles Spiel sehen könnt!
D y n a m o, D y n a m o
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