23.09.2011, 10:43 Uhr
Robert Harting freut sich über sein WM-Gold. (Quelle: imago)
Robert Harting ist der Lautsprecher der deutschen Leichtathleten. Jetzt hat er verraten, dass sein Sieg bei der WM im südkoreanischen Daegu knapper war als angenommen. Sein härtester Gegner, der Pole Piotr Malachowski, führte einen Psychokrieg gegen ihn. "Mein Dauerrivale stand plötzlich neben mir und starrte mich an", erzählte Harting der "Bild"-Zeitung. "Das, was er tat, ist typisch Osteuropa."
Harting war glücklicherweise schon so konzentriert auf seinen Wurf, dass er davon nichts merkte. "Hätte ich das mitbekommen, mich umgedreht und in seine Augen geblickt, dann wär's vorbei gewesen mit mir."
Doch er bekam es nicht mit - und holte Gold. Trotz der Psycho-Attacken und trotz seiner physischen Nachteile. Hartings Verletzung machte ihm während des Wettbewerbs extrem zu schaffen: "Das Knie ist mein Feind." Zudem hat er die kürzesten Arme im Teilnehmerfeld. "Ich bin der Tyrannosaurus Rex unter den Werfern", sagte Harting. All das konnte ihn nicht aufhalten.
Quelle: t-online.de
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