23.06.2011, 08:29 Uhr
Roberto Carlos lässt sich von den Fans nicht alles bieten. (Foto: imago)
Roberto Carlos ist erneut Opfer eines rassistischen Vorfalls geworden. In der russischen Fußballliga wurde in Richtung des brasilianischen Idols beim 3:0 seines Klubs FK Anschi Machatschkala bei PFK Krylja Sowjetow Samara eine Banane geworfen. Daraufhin platzte dem Weltmeister von 2002 der Kragen und er verließ vorzeitig den Platz. Sein Klub hatte zu diesem Zeitpunkt bereits das Wechselkontingent ausgeschöpft. "Das war keine Kurzschlussreaktion, sondern geplant", sagte der Weltmeister von 2002.
"Dies ist schlicht inakzeptabel", schimpfte Anschi-Trainer Gadschi Gadschijew. Krylja Samara entschuldigte sich auf seiner Internetseite bei Roberto Carlos. "Wir werden jede Anstrengung auf uns nehmen, um den Bastard zu bestrafen, der diesen bemerkenswerten Spieler beleidigt hat", hieß es.
Der Präsident des russischen Fußballverbandes bedauerte umgehend den Vorfall. Sergej Fursenko versprach: "Wir werden den Schuldigen finden und empfindlich bestrafen. Wir müssen gegen den Rassismus mit harten Strafen vorgehen." Dem Tabellenvorletzten Samara drohen nach dem Skandal drei Punkte Abzug.
Ob Vagner Love, Lamouchi oder Olle Olle - diese Fußballer heißen nicht wie jedermann. zum Video
Ein ähnliches Vergehen der Fans gegen Roberto Carlos hatte Zenit St. Petersburg zuvor schon eine Geldstrafe eingebracht. Der Linksverteidiger forderte vom russischen Verband, aber auch von der UEFA und der FIFA eine genaue Untersuchung des Vorfalls.
Quelle: dpa , sid
Nanus schrieb:
am 23. Juni 2011 um 14:32:14
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Kein Platz für mehr
Da haben wohl zwei Leute zuwenig Platz im Gehirn. Darum mussten sie auf ihre Banane verzichten. Klar, wenn im
Spatzenhirn nur Platz für eine Erbse ist ... . Mehr kann man Nazis ohnehin nicht zumuten.
Aber deshalb gleich einen Aufstand machen. Das reniert sich doch gar nicht.
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Karlos schrieb:
am 23. Juni 2011 um 14:30:30
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Lufballons
Also ehrlich! Diese Art von Aufregung ist her fehl am Platz. Carlos müsste ja unentwegt von Rassissten angegriffen werden. Aber
das ist ja nicht der Fall. Im Gegenteil: Er hat seine Ruhe wie eh und jeh. Eine oder zwei Bananenwürfe in einem Abstand von Jahren oder Monaten ist doch kein Rassismus. Das ist nicht die Meinung aller Russen, sondern da haben zwei unterschiedliche Zuschauer nicht genug Platz im Hirn, deshalb müssen die den Rest eben loswerden. Manche haben eben nur Platz für eine Erbse.
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ostseewilli schrieb:
am 23. Juni 2011 um 14:26:10
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roberto carlos -bananenwuf
dies ist m.e. keine empfindlichkeit von r.c., sondern eine wissentliche provokation und das hat der werfer auch
genau gewusst. wir hellheutigen menschen sehen darin einen spass und würden vielleicht die banane essen, dunkelheutige menschen drehen ab, da man das wissen müsste, ist der werfer - empfindlich zu bestrafen, so etwas geht überhaupt nicht.
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