31.07.2011, 12:20 Uhr
Der beste Beckenschwimmer der Schwimm-WM 2011: Ryan Lochte. (Foto: Reuters)
Ryan Lochte hat den Siegeszug durch das WM-Becken von Shanghai fortgesetzt. Der US-Amerikaner holte sich durch seinen Erfolg über 400 Meter Lagen mit klarem Vorsprung den fünften Titel bei dieser Schwimm-Weltmeisterschaft. Der dreimalige Olympiasieger benötigte 4:07,13 Minuten und verwies seinen Landsmann Tyler Clary in 4:11,17 Minuten auf Platz zwei.
Dritter wurde der Japaner Yuya Horihata. Yannick Lebherz war im Vorlauf ausgeschieden. Damit ist Lochte der beste Beckenschwimmer in China. Insgesamt war die Russin Natalia Ischtschenko mit sechs Titeln im Synchronschwimmen die erfolgreichste WM-Teilnehmerin.
Chinas Jungstar Sun Yang gewann in Shanghai sein zweites Gold und brach dabei den Uralt-Weltrekord von Grant Hackett. Der 19-Jährige siegte nach seinem Triumph über 800 Meter auch über 1500 Meter Freistil. In 14:34,14 Minuten blieb Sun, der zudem über 400 Meter Silber gewonnen hatte, um 42 Hundertstelsekunden unter der Bestmarke des Australiers von 2001. Es war der zweite Weltrekord bei der WM in Shanghai. Silber ging an den Kanadier Ryan Cochrane (14:44,46) vor dem Ungarn Gergo Kis (14:45,66). Der deutsche Meister Christian Kubusch (Magdeburg) war bereits im Vorlauf gescheitert.
Weltrekordlerin Jessica Hardy holte sich den Titel über 50 Meter Brust zurück. Die US-Amerikanerin, die vor zwei Jahren in Rom wegen einer Dopingsperre zuschauen musste, siegte in 30,19 Sekunden vor der russischen Titelverteidigerin Julija Efimowa (30,49) und ihrer US-Landsfrau Rebecca Soni, die über 100 und 200 Meter sowie mit der Lagenstaffel triumphiert hatte (30,58).
Die Deutsche verzichtet nach ihrem 16. Platz in den Vorläufen über 100 Meter auf weitere Starts. zum Video
Therese Alshammer trat die Nachfolge der abgereisten Olympiasiegerin Britta Steffen als Weltmeisterin über 50 Meter Freistil an. Die Schwedin schwamm 24,14 Sekunden und damit Weltjahresbestzeit. Silber und Bronze gingen an zwei Niederländerinnen. Ranomi Kromowidjojo benötigte 24,27 Sekunden, Marleen Veldhuis 24,49. Dorothea Brandt war im Halbfinale ausgeschieden.
Der britische Weltrekordler Liam Tancock verteidigte seinen Titel über 50 Meter Rücken erfolgreich. Der 26-Jährige setzte sich im Finale in 24,50 Sekunden vor dem französischen Europameister Camille Lacourt (24,57) und dem südafrikanischen Ex-Weltmeister Gerhard Zandberg (24,66) durch. Der deutsche Meister Helge Meeuw (Magdeburg) war im Halbfinale ausgeschieden.
Quelle: sid , dapd , dpa
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