05.04.2011, 18:19 Uhr | sid, dpa
Nachdenklich: Marco Streller (links) und Alex Frei werden nicht mehr für die Schweiz spielen. (Foto: imago)
Die ständige Kritik der Fans hat Spuren hinterlassen. Zermürbt von den Anfeindungen aus Teilen der Anhängerschaft haben die beiden früheren Bundesliga-Stürmer Alexander Frei und Marco Streller mit sofortiger Wirkung ihren Rücktritt aus der Schweizer Nationalmannschaft erklärt. Ihre Entscheidung teilten der 32 Jahre alte Frei und der drei Jahre jüngere Streller dem Schweizer Nationaltrainer Ottmar Hitzfeld mit.
Auf der Verbands-Homepage hieß es, der Schritt sei auf die heftige Fan-Kritik an den Nationalspielern nach den jüngsten Qualifikationsspielen zur Europameisterschaft 2012 in den vergangenen Wochen zurückzuführen. Die Schweiz hat nur noch geringe Chancen auf die kommende EM-Endrunde.
"Diese Nebenwirkungen sprengten zuletzt den beruflichen Rahmen deutlich, gingen weit über eine normale und zu akzeptierende Kritik hinaus und griffen auf teils krasse Weise in das Privatleben der beiden Fußballer und in jenes ihres persönlichen Umfeldes hinein", erklärte der Verband. Und weiter: "Deshalb sind sie zur Einsicht gelangt, dass es für sie in einer derartigen Atmosphäre nicht mehr möglich ist, ihr optimales Leistungsniveau zu erreichen."
Im Gespräch mit Hitzfeld hätten die beiden erklärt, dass sie ihre Entscheidung ausschließlich aus menschlichen Gründen und im Interesse der Nationalmannschaft getroffen haben. "Ich bedaure diesen Doppel-Rücktritt aus sportlicher Sicht außerordentlich", sagte der Schweizer Nationalcoach. Er habe jedoch nicht versucht, das Duo umzustimmen, da er den Schritt "von den rein menschlichen Gesichtspunkten her" verstehen könne.
Frei dankte ausdrücklich "allen Fans, die hinter mir standen, auch jenen, die kritisch waren, aber die Grenzen der Fairness und des Anstands nicht überschritten haben." Der frühere Stürmer von Borussia Dortmund ist mit 42 Treffern in 84 Partien Schweizer Rekordtorjäger. Er nahm jeweils an zwei EM- und WM-Endrunden teil. Frei hatte seinen Abschied ursprünglich erst nach dem nächsten EM-Qualifikationsspiel am 4. Juni in England angekündigt.
Streller absolvierte 37 Länderspiele und traf dabei zwölfmal. Der ehemalige Angreifer des VfB Stuttgart und 1. FC Köln spielte bei der WM 2006.
Quelle: sid , dpa
alex schrieb:
am 6. April 2011 um 20:59:01
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alex
warum? ihr wart die besten der nationalelf!!!!!!
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Thomas schrieb:
am 6. April 2011 um 13:46:52
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Steitkultur
gibt es nicht nur im Fußball nicht mehr, es ist ein gesamtgesellschaftliches Problem geworden. Wer nicht Champion ist, taugt
nichts. Das ist eben die DSDS Kultur.
Manb jagt in den Medien nur noch von einem Skandal zum anderen und die "soganannten" Fans sind nur primitive Krawallmacher.
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Atze schrieb:
am 6. April 2011 um 10:40:54
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berühmt zu sein
ich hatte letztens ein ähnliches Problem, die ganze Nacht haben zwei Mädels bei mir im Hotel an der Tür geklopft.
Aber
ich habe sie nicht raus gelassen:-)
Sorry für den Jux am Morgen.
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