30.07.2011, 14:33 Uhr
Keiner kann "The Baltimore Bullet" stoppen: Rekord-Olympiasieger Michael Phelps hat bei der Schwimm-WM in Shanghai ein ganz besonderes Jubiläum gefeiert. Der US-Star gewann über 100 Meter Schmetterling und sicherte sich damit seinen insgesamt 25. WM-Titel. Phelps verwies in 50,71 Sekunden den Polen Konrad Czerniak (51,15) und seinen Landsmann Tyler McGill (51,26) sicher auf die Plätze zwei und drei.
Für Phelps war es das dritte Gold in China. Über 200 Meter Freistil und 200 Meter Lagen hatte der 26-Jährige gegen seinen Teamkollegen Ryan Lochte allerdings auch empfindliche Niederlagen hinnehmen müssen.
Ohne die abgereiste Doppel-Olympiasiegerin Britta Steffen schwamm die deutsche Lagenstaffel erst deutlich hinterher, dann wurde das DSV-Quartett auch noch disqualifiziert. In der Besetzung Jenny Mensing, Sarah Poewe, Sina Sutter und Daniela Schreiber kam das Team, das vor zwei Jahren in Rom noch Bronze gewonnen hatte, in 4:00,78 Minuten nur auf Platz sieben.
Wegen eines Wechselfehlers von Mensing zu Poewe wurde die Staffel aber aus der Wertung genommen. Gold holte sich die US-Staffel (3:52, 36) vor Titelverteidiger China (3:55,61) und Australien (3:57,13). "Wir sind volles Risiko gegangen. Da kann so etwas schnell passieren", sagte Sutter. Ein Trost ist, dass die Staffel durch den Endlaufeinzug bereits das Ticket für Olympia im kommenden Jahr in London gelöst hatte.
Nach dem Scheitern der 27-jährigen Berlinerin Dorothea Brand über 50 Meter Freistil schied unterdessen auch Rückkehrer Helge Meeuw im Halbfinale aus. Der Magdeburger, der sich nach einjähriger Uni- und Babypause zurückgemeldet hatte, kam über 50 Meter Rücken in 25,20 Sekunden nur auf den zehnten Platz. Halbfinal-Bester war der Brite Liam Tancock in 24,62 Sekunden.
Die Deutsche verzichtet nach ihrem 16. Platz in den Vorläufen über 100 Meter auf weitere Starts. zum Video
Eine Demütigung erlebte Christian Kubusch über 1500 Meter Freistil. Der Magdeburger scheiterte im Vorlauf in 15:27,68 Minuten auf Platz 21. "Ich entschuldige mich bei Deutschland für diese Leistung", sagte der Vize-Europameister über 800 Meter kleinlaut.
Melissa Franklin aus den USA schlug derweil über 200 Meter Rücken als Erste an und verpasste einen neuen Weltrekord nur knapp. Die 16-Jährige blieb in 2:05,10 Minuten nur 29 Hundertstel Sekunden über der Bestzeit von Kirsty Coventry aus Zimbabwe. Hinter Franklin kamen die Australierin Belinda Hocking und Sharon Rouwendahl aus den Niederlanden auf die Plätze. Titelverteidigerin Coventry hatte ebenso wie die Wiesbadenerin Jenny Mensing das Finale verpasst.
Der umstrittene Olympiasieger Cesar Cielo aus Brasilien feierte zudem seinen zweiten Titel. Der 24-Jährige, der trotz Dopingbefunds starten durfte, siegte im Finale über 50 Meter Freistil in 21,52 Sekunden vor dem Italiener Luca Dotta (21,90) und dem französischen Ex-Europameister Alain Bernard (21,92). Der Weltrekordler hatte bereits über 50 Meter Schmetterling triumphiert.
Der Internationale Sportgerichtshof CAS hatte seinen Freispruch damit erklärt, dass das Diuretikum Furosemid - wie von Cielo behauptet - durch eine verunreinigte Koffeinkapsel in seinen Körper gelangt war. Der deutsche Meister Marco di Carli war im Vorlauf ausgeschieden.
Quelle: sid , dapd , dpa
DDR was war das schrieb:
am 31. Juli 2011 um 11:31:45
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Hallo Didi
Super Trainer aus der DDR, klar! Denen war die Gesundheit der Sportler egal, die haben alles gespritzt und gefüttert was
irgendwie ging. Das waren für die keine Menschen sondern Versuchskaninchen. Leistung für den Sozialismus! Ulbrichs und Co Begriff für eine Diktatur.Wenn das alles so toll war, es gibt auch heute noch solche Regime, einfach mal auswandern z. B. nach Nordkorea, das wird dir sicher gefallen. Nix zu sagen, nix zu esse aber die Trainer arbeiten da so wie die Tollen aus der Zone.
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Klaus schrieb:
am 31. Juli 2011 um 11:03:39
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Schwimm -WM
Wenn eine ordentliche Leistung gebracht wurde ist eine Bronzemedaille oder auch ein 7. Platz ein hervoragendes Ergebnis und
sollte entsprechend ein-geordnet werden. Das Desaster im Sport zieht sich doch durch alle Sport-arten. Die bundesdeutsche Sportpolitik ist doch angefangen vom Breitensport bis zum Hochleistungssport ein einziger Flickenteppich. Man verdammt immer die verschwundene DDR,hat sich aber mit deren sportl.Nachwirkungen in den neunzigern gebrüstet. Diese Zeiten sind aber vorbei.
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axel nässe schrieb:
am 31. Juli 2011 um 10:44:04
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buschkow raus !
Lutz Buschkow ist doch total unfähig als Sportdirektor. Treten Sie sofort zurück !!
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