07.05.2011, 12:29 Uhr | t-online.de / ngo
Vierte Pole der Saison: Sebastian Vettel (Foto: AP) (Quelle: AP)
Der Weltmeister hat das Geschehen wieder im Griff. Sebastian Vettel sicherte sich mit einer Zeit von 1:25,049 Minuten die Pole Position von Istanbul, teilt sich beim morgigen Rennen die erste Startreihe mit seinem Teamkollegen Mark Webber. Michael Schumacher freute sich über seine erste Top-Ten-Platzierung in dieser Saison.
Ganz hervorragende Arbeit leistete Nico Rosberg, der es mit seinem Mercedes-Boliden auf Startplatz drei schaffte. Hinter ihm lauern Lewis Hamilton, Fernando Alonso und Jenson Button. Verfolgen Sie das Rennen in Istanbul morgen ab 13.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker!
Der erste Pilot, der das Zeitfahren beenden musste, war Super-Überholer Kamui Kobayashi. Der Bolide des Japaners gab mitten auf der Strecke den Geist auf, Kobayashi rollte aus und wurde von Streckenposten zurück in die Boxengasse geschoben. Die Bestzeit im ersten Durchgang ging derweil an Felipe Massa, der das Red-Bull-Duo Vettel/Webber auf die Plätze zwei und drei verdrängte.
Für Schumacher ging es noch recht gemächlich los, am Ende stand Rang sieben für ihn zu Buche. Auch Rosberg war noch nicht am Limit, belegte Platz acht. Timo Glock, der an diesem Wochenende auf neue und gute Teile hoffte, verpasste auf Position 22 liegend den Sprung in die zweite Runde.
Das Verhältnis zwischen Teamkollegen ist in der Formel 1 nicht immer rosiger Natur. zum Video
Der zweite Durchgang war an Spannung kaum zu überbieten. Nachdem Vettel auf den weichen Reifen eine Superzeit auf den türkischen Asphalt brannte, war die Konkurrenz unter Druck. Keines der Topteams wollte sich die Blöße geben und die Top Ten verpassen. Kurz vor Ende der Session gab es entsprechend viel Verkehr auf der Strecke, denn alle wollten unbedingt ins Finale kommen.
Doch da ist nun einmal nur Platz für die besten zehn Fahrer. Und zu denen gehörten Jaime Alguersuari, Sébastien Buemi, Sergio Perez, Pastor Maldonado, Paul di Resta, Adrian Sutil und Rubens Barrichello heute nicht. Rosberg aber kam noch richtig nahe an Vettel heran.
Das Finale war angerichtet. Vettel schien die Pole Position bereits in der Tasche zu haben, Schumacher freute sich über die erste Top-Ten-Platzierung dieser Saison. Gleich Vettels erste Rundenzeit sorgte im Fahrerlager für ungläubiges Staunen. Die bis dahin gültige Bestzeit Webbers pulverisierte der Weltmeister förmlich, unterbot sie um mehr als vier Zehntelsekunden.
Webber versuchte auch nicht mehr, die Zeit seines Teamrivalen zu knacken - und verlor dadurch noch fast seinen zweiten Platz. Denn Rosberg war verdammt schnell unterwegs, vor allem im letzten Streckensektor war sein Mercedes mehr als nur ebenbürtig. Rosberg wurde am Ende Dritter, schlug somit beide McLaren und beide Ferrari. Schumacher beendete das Qualifying auf Position acht.
Quelle: t-online.de


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