31.10.2011, 12:02 Uhr
Wegen seines Dickkopfs hat sich Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel bei seinem überlegenen Sieg in Indien einen Rüffel seiner Bosse eingehandelt. Teamchef Christian Horner und Red-Bull-Motorsportberater Helmut Marko waren verärgert, dass der klar führende Vettel in der letzten Runde trotz gegenteiliger Aufforderung des Teams noch ein Risiko eingegangen war, um sich die schnellste Rennrunde zu sichern.
"Er weiß, dass wir das nicht mögen", sagte Horner: "Wir haben unser Bestes getan, um ihn einzubremsen, aber wir konnten nichts machen. Wir hätten ihm eine Kuh in den Weg stellen sollen."
Auch Marko ließ seinem Ärger freien Lauf. "So eine Zeit hinzuknallen, ist ein unnötiges Risiko. Die Zeit der vorletzten Runde hätte schon gereicht. Das haben wir ihm auch gesagt, aber manchmal hört er nicht zu", sagte er dem "Motorsport-Magazin" und ergänzte schmunzelnd: "Aber er liebt eben das Risiko. Einen kleinen Spaß muss man ihm dann auch mal lassen."
Schon unmittelbar nach dem Rennen hatte Vettel die Befürchtung geäußert, "dass ich gleich ein bisschen Ärger bekomme". Sein Renningenieur habe ihn beschworen, dass es für die schnellste Runde keine Pokale gebe, "aber das ist mehr ein persönliches Ding. Mir fehlen noch ein paar schnellste Runden. Mark (Teamkollege Webber, d. Red.) hat schon fünf, ich erst drei." An das Risiko habe er in dem Moment nicht gedacht, erklärte Vettel: "Ich wollte kein Harakiri machen, und ich hoffe, es wird nicht irgendwann bestraft. Aber diesmal hat doch alles geklappt."
Ungeachtet dessen nehmen die Lobeshymnen für Vettel kein Ende. Nun erhielt der 24-Jährige vom früheren Champion Sir Jackie Stewart den Ritterschlag. Vettel sei schon jetzt weiter entwickelt als Michael Schumacher in seinen Glanzzeiten und könne genauso erfolgreich werden, sagte Stewart. "Vettel ist da sehr viel geschickter und ruhiger, wenn er in eine Kurve fährt. Vettel ist vorsichtiger mit seinem Auto, und das Auto antwortet darauf", sagte der Schotte.
Der siebenmalige Weltmeister Schumacher würde bis heute gleich fahren, findet Stewart: "Wenn er in eine Kurve fährt, dann ist das eher hart. Es gibt in der Bewegungen keine Feinheiten und kein Geschick." Der 42-Jährige brauche immer sehr viel Platz auf der Strecke und fahre bei fast jedem Rennen aus der Spur. Vettel passiere das nie.
Vettel ist auch Indiens neuer Liebling, nachdem er am Wochenende einen Gruß auf Hindi an die Einheimischen geschickt und ein Loblied auf die Menschen gehalten hatte. "Der regierende Gott der Formel 1 hat die Herzen von mehr als einer Milliarde Menschen gewonnen", schrieb die Zeitung "Telegraph India": "Es ist nur gerecht, dass jemand, der so warmherzig gegenüber den Indern ist, den ersten Grand Prix in diesem Land gewonnen hat."
Das Blatt regte nach dem Lob über den "charmanten 24-Jährigen" zudem an: "Premierminister Manmoham Singh, der sein Image verbessern könnte, müsste den Weltmeister zum Kaffee einladen."
Showrun im Himalaya-Gebirge: Red Bull stellt einen Höhenrekord im Nordwesten Indiens auf. zum Video
Quelle: dpa , sid
Sunshinegirl schrieb:
am 31. Oktober 2011 um 21:06:31
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Der Fetti hat nur
Glück dass die Renaultmotoren so gut und standfest sind. Der fährt genau so wie damals der Opa. Ohne Sinn und
Verstand,ohne Taktik und ohne Plan. Bei anderen Teams hätte Fetti nur Pannen und Motorenplatzer abgeliefert. Mit dem Redbull-Paket und den besten Ingenieuren kann jeder siegen. Ich glaube sogar Ralf Schumacher würde dort Weltmeister, ich glaube sogar die Frau von Ralf also die Cora würde im Red Bull siegen.Bitte ordentlich zusammenpfeifen den schweizer Daumenlutscher.
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DrahregNet schrieb:
am 31. Oktober 2011 um 20:20:36
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Vettel/Schumi/Red Bull/Ferrari
Jeder Zeit ihren Fahrer. Vettel ist heute, Schumi war gestern, davor noch ne Menge andere. Die Autos heute
sind vollkommen anders, als die von vorgestern. Die Hymnen auf vettel sind übertrieben. Man schaue, wie sich Schumi zu seinen Topzeiten in einem misserablen Ferrari gequält hat und Alonso zweimal den Vortritt lassen musste. Mich würde aktuell interessieren, wie Vettel im Mercedes und andersherum Schumi im Red Bull abschneiden würde? Schade, dass wir es nie erfahren werden.
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befürworter schrieb:
am 31. Oktober 2011 um 20:20:20
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naja... nur WEIL
Vettel genauso tickt, ist er Weltmeister geworden. Basta!
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