15.12.2008, 13:37 Uhr
Zwei Spieler, die im Mittelpunkt standen: Vedad Ibisevic (li.) und Lukas Podolski. (Foto: imago) Fangen wir mit der Riesenüberraschung an: 1899 Hoffenheim geht als Herbstmeister in die Winterpause. Der Siegeszug des Aufsteigers überstrahlt vieles. Aber die Hinrunde hatte auch darüber hinaus reichlich zu bieten. Insgesamt 462 Tore, verrückte Spiele, Kurioses und Dramatisches. t-online.de blickt auf die interessantesten Ereignisse der vergangenen 17 Spieltage zurück.
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Gleich am ersten Spieltag zeigten die Hoffenheimer mit Shooting-Star Vedad Ibisevic, dass sie nicht nur gekommen sind, um zu bleiben, sondern ganz oben mitspielen wollen. Nach dem 3:0 bei Energie Cottbus standen sie sofort an der Spitze und mischten von oben die Liga auf. Ganz anders der FC Bayern, der einen klassischen Fehlstart hinlegte. Vorsprung gegen den VfL Bochum verspielt, bei Hannover 96 verloren - Trainer Jürgen Klinsmann bekam heftigen Gegenwind zu spüren. Aber die Bayern wären nicht die Bayern, wenn sie sich nicht wieder nach oben gekämpft hätten. Im rasanten Spitzenspiel schlugen sie Hoffenheim 2:1.
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Auch neben dem Rasen lieferten sie reichlich Gesprächsstoff. Die Personalie Lukas Podolski war ein Dauerthema. Jener Podolski, der bei seiner Rückkehr im Bayern-Trikot nach Köln frenetisch gefeiert wurde. Mit Köln ist auch der dramatischste Moment der Hinrunde verbunden: Ümit Özat brach im Spiel beim Karlsruher SC zusammen und blieb regungslos liegen. Er kommt sofort in ein Krankenhaus. Später wird eine Herzmuskelentzündung diagnostiziert. Der 32-Jährige arbeitet derzeit an seinem Comeback.
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Werder Bremen suchte die gesamte Hinrunde nach der Form alter Tage. Doch trotzdem waren die Bremer an einigen der aufregendsten Spiele beteiligt: 5:4 gegen Hoffenheim, 3:3 gegen Borussia Dortmund, 5:2 in München. Aber auch anderswo ging es zur Sache. So verspielte Leverkusen einen 3-Tore-Vorsprung in Karlsruhe, Schalke 04 passierte dasselbe beim BVB. Das Spiel sorgte noch Tage später für Gesprächsstoff, weil mehrere Schalker Schiedsrichter Lutz Wagner beleidigt haben sollen.
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Dann war da noch der Debütant, der eine Minute nach der Einwechslung ein Tor schoss und trotzdem wieder raus musste. Ein anderer Debütant fing sich gleich fünf Tore. Auch auf der Trainerbank gab es eine Premiere: Markus Babbel löste Armin Veh als Coach beim VfB Stuttgart ab. Ein alter Bekannter kehrte dagegen zu Borussia Mönchengladbach zurück. Hans Meyer, der sich gewohnt launig einführte: "Deutschland hat auf mich gewartet." Sehen Sie alle Highlights in der großen Foto-Show.
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Quelle: t-online.de
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