29.12.2011, 14:36 Uhr
Christina Geiger überzeugte im Stangenwald von Lienz. (Quelle: Reuters)
Ski-Rennfahrerin Christina Geiger hat die zweite Podestplatzierung ihrer Weltcup-Karriere hauchdünn verpasst. Die 21-Jährige landete beim Slalom im österreichischen Lienz nur auf dem vierten Platz. Beim vierten aufeinanderfolgenden Saisonsieg der erneut überragenden Marlies Schild aus Österreich fehlten Geiger nur 0,03 Sekunden auf die drittplatzierte Mikaela Shiffrin aus den USA. Zweite wurde die Slowenin Tina Maze. Maria Höfl-Riesch hatte sich ihren Jahresausklang dagegen sicher anders vorgestellt.
Für die Doppel-Olympiasiegerin gab es statt eines erfreulichen Abschlusses eine herbe Niederlage. Die 27-Jährige wurde nur Neunte. Für Höfl-Riesch war die schwache Platzierung dennoch kein Beinbruch. "Mein Anspruch im Slalom ist sicher ein anderer, aber die Formkurve geht insgesamt nach oben." Eine bessere Platzierung verschenkte sie vor allem im Zielhang. Sowohl im ersten als auch im zweiten Lauf verlor sie dort eine Menge an Boden und verpasste daher ihren dritten Podestplatz im Slalom in Folge.
Geiger war dagegen hoch zufrieden, schließlich hatte sie im Weltcup bislang nur einmal ein besseres Ergebnis erzielt. In der letzten Saison war sie ebenfalls Dritte im österreichischen Semmering geworden. "Nach Weihnachten bin ich immer schön erholt", sagte die 21 Jahre alte Slalomspezialistin. Die Trauer darüber, dass sie das Podium nur um eine Winzigkeit verpasste, war nicht allzu groß. "Es ist ein bisschen ärgerlich, aber insgesamt kann ich zufrieden sein", sagte sie: "Endlich konnte ich einmal wieder zeigen, was ich kann."
Dies gelang auch der überragenden Schild, die in dieser Weltcupsaison offenbar nicht zu stoppen ist und in einer anderen Liga zu fahren scheint. Die Österreicherin holte sich im vierten Rennen der Saison den vierten Sieg und dies erneut mit einem beeindruckenden Vorsprung. In 1:51,42 Minuten verwies Schild ihre Konkurrentinnen Maze (0,79 Sekunden zurück) und Shiffrin (1,30 Sekunden zurück) auf die nächsten Plätze. Höfl-Riesch lag gar 1,99 Sekunden hinter Schild und wusste gleich, warum sie soviel Zeit verloren hatte: "Ich bin nicht auf Zug gefahren."
Lena Dürr aus Germering, die zuletzt in Courchevel und Flachau zweimal Laufbestzeit im zweiten Durchgang fuhr, verpasste diesmal als 18. den Sprung unter die besten 15. Hinter ihr landete Fanny Chmelar (Partenkirchen) auf Platz 20. Katharina Dürr kam auf Rang 30 und holte ebenfalls Weltcup-Punkte.
Nina Perner (Karlsruhe), Veronika Staber (Samerberg-Törwang), Barbara Wirth (Lenggries) und Monica Hübner (Garmisch) hatten den zweiten Lauf verpasst.
Teil zwei des Foto-Shootings mit dem Biathlon-Star. zum Video
Quelle: sid
PeGo schrieb:
am 29. Dezember 2011 um 18:08:51
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Höfl-Riesch
Langsam wird diese von den Medien unverständlicher Weise hoch geputschte, selbstgefällige Dame zu einen ähnlichen Pflegefall
wie Martin Sch. (auch wenn er heute eine tragfähige Luft hatte). Eine gute Presse hilft immer. Gott sei Dank bleiben uns ihre Statements "... die Lindsey hat gesagt..." inzwischen erspart! Glückwunsch, Frau Geiger!
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