03.02.2012, 13:33 Uhr
Stephan Keppler kämpft in Sotschi um eine gute Platzierung. (Quelle: imago)
Es war knapp. Verdammt knapp. Die ersten fünf Läufer lagen innerhalb von nur acht Hunderstelsekunden, und auf Anhieb wussten sie nicht einmal beim internationalen Ski-Verband, ob es in fast 46 Jahren alpinem Weltcup jemals ein so spannendes Rennen gegeben hat. Klaus Kröll war es am Ende egal. Er stand im Ziel der Abfahrtspiste "La Verte" im französischen Chamonix, hoffte, bangte - und atmete schließlich auf. 0,01 Sekunden lag Kröll vor Bode Miller (USA), 0,04 Sekunden vor Didier Cuche (Schweiz).
"Ich hab im Ziel so brutal geschwitzt", sagte Kröll, der bei leichtem Schneefall gestartet war. "Ich hatte ein brutal schlechtes Gefühl, weil es oben so schlecht war, dann hab ich gesehen, dass ich vorne bin, hab aber nicht damit gerechnet, dass es für den Sieg reicht." Wie sollte er auch daran glauben? Läufer um Läufer war in den oberen, technisch anspruchsvollen Streckenabschnitten teils wesentlich schneller unterwegs. Doch unten, als es flacher wurde, ließen die Konkurrenten Zeit liegen.
Gleich nach Kröll kam Miller. Bereits mehr als sechs Zehntelsekunden betrug zwischenzeitlich dessen Vorsprung auf Kröll, im Ziel war es aber Rang zwei. Danach war Cuche dran: oben Bestzeit, im Ziel vier Hundertstelsekunden hinter Kröll, Rang drei. Knapp dahinter belegten Romed Baumann aus Österreich und Erik Guay aus Kanada zusammen Rang vier. Der beste Deutsche war Tobias Stechert, der auf Rang 23 sein zweitbestes Abfahrtsresultat im Weltcup erzielte.
Ein ähnlich enges Rennen hatte es schon einmal am 5. Januar 1991 gegeben - in Garmisch-Partenkirchen. Damals siegte der Schweizer Daniel Mahrer, der Deutsche Hannes Zehentner und der Norweger Atle Skaardal belegten mit 0,06 Sekunden Rückstand zeitgleich Rang zwei, mit jeweils 0,08 Sekunden Rückstand fuhren der Österreicher Helmut Höflehner und der Norweger Lasse Arnesen zeitgleich auf Rang vier. Und die ersten Zehn lagen innerhalb von nur 0,22 Sekunden.
Im Abfahrtsweltcup führt nach wie vor Cuche, doch Kröll und nun auch Miller holen auf. Vier Rennen sind noch zu fahren in der alpinen Königsdisziplin, das nächste bereits am Samstag, erneut in Chamonix. "Da kann ich wieder angreifen, da kann ich besser machen, was ich diesmal falsch gemacht habe", sagte Cuche, der nach den Siegen in Kitzbühel und Garmisch-Partenkirchen einen Hattrick knapp verpasste.
Wie im falschen Film fühlte sich Stephan Keppler. Der 29-Jährige hatte die Startnummer 1 zugelost bekommen und war nach seiner Fahrt nicht nur wegen eines Patzers vor dem Flachstück stocksauer. "Das ist hier ein reines Startnummern-Rennen", erboste er sich. Weil der über Nacht gefallene Schnee zunächst nicht vollständig aus der Piste geräumt worden war, "waren die ersten drei Nummern ein bisschen der Schneepflug, das ist einfach scheiße. Das ist, als ob man von der Piste in den Tiefschnee fährt." Keppler wurde 51. noch weit hinter Teamkollege Andreas Sander (40.).
Quelle: sid , dpa
PZurbrücke schrieb:
am 3. Februar 2012 um 17:39:33
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Ski alpin: Kröll siegt - Stechert punktet"
wenn er beim skifahren auch so toll wäre wie beim Ausreden erfnden,wow,dann ja dann wäre er
absolut Weltkasse.Aber da er beim Skifahren nur hinterher fährt uns fehler macht,landet er halt nur auch Platz 51.UndKritikresistent ist er auch noch.es sind immer alle anderen Schul.mal ist es zu hell,dann zu dunkel,dann wieder zu flach oder wieder viel zu steil,zu eisig,zu hart,zu weich.....Er ist ein Waschlappen merh ncht.jammert nur rum und er meint ein Weltkassefehlerfrei zu sein.er ist ein NOGO
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SKIFITZ schrieb:
am 3. Februar 2012 um 16:43:16
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"Ski alpin: Kröll siegt - Stechert punktet
Och! Ist er beleidigt jetzt unser Superduperweltkasseabfahrer Stephan Keppler,weil er die Nr
1 hatte.Sag ich nur Heul doch.Auch mit 2,3,4,5,6,7,8,9,oder mehr,wären Sie unter fernerliefennangekommen.Sie haben doch schon ander Nr auch gehabt und was wars! Genau auch ein Griff ins Klo. Die Klasse eines Kröll,eines Cuche,Millers usw.haben Sie nicht werden Sie nie erreichen.Also Hr. Keppler Ball ganz flach halten.Wie sagte mal ein Hr. Nuhr.Wenn sie keine Ahnung haben,einfach mal die Fresse halten.
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Ludwig Nielsen schrieb:
am 3. Februar 2012 um 16:38:12
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Keppler
Das war ja klar, dass Herr Keppler dies als Ausrede hervor hob. Er sollte lieber einmal versuchen einen Lauf ohne Patzer und
"kleine" Fehler herunter zu bringen. Dann kann er es auf die schlechten Verhältnisse schieben. Aber in Sachen Kritikfähigkeit ist dieser Sportler weit hinter dem 51. Platz!
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