27.11.2010, 17:18 Uhr | dpa
Auftakt verpatzt, Rätselraten um die Form: Die deutschen Skispringer sind beim Weltcup-Auftakt im finnischen Kuusamo kalt erwischt worden. Bei arktischen Temperaturen kamen Michael Neumayer, Severin Freund, Martin Schmitt und Michael Uhrmann im Team-Wettbewerb lediglich auf Rang sieben.
Von Sieger Österreich war das DSV-Quartett 326,1 Punkte entfernt - im Skispringen Welten. Zweiter wurden die Norweger vor Japan.
"Das war heute richtig verkrampft. Aber so etwas passiert, wenn der erste Springer patzt. Dann wollen es die anderen herausreißen, und das geht manchmal in die Hose", sagte Bundestrainer Werner Schuster. Gleich mit dem ersten Sprung war sein Team ins Hintertreffen geraten. Neumayer, in der unmittelbaren Saisonvorbereitung und auch im Training in Kuusamo bester Deutscher, landete bei nur 105,5 Metern.
Ergebnisse Skispringen - Weltcup, Herren
"Wenn meine Mannschaftskameraden nicht mit stabilen Sprüngen für Punkte gesorgt hätten, wäre der zweite Durchgang ohne uns über die Bühne gegangen", sagte Neumayer, war aber optimistisch: "Man sollte das nicht auf den einen Wettbewerb herunterbrechen. Kuusamo ist die schwierigste Schanze im Weltcup. Im Training war ich dreimal über 140 Meter. Klar ist es ärgerlich, wenn man dann den Sprung, auf den es ankommt, verhaut. Aber meine Form stimmt."
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Große Probleme machten die Routiniers Schmitt und Uhrmann bei sich aus. "Ich komme nicht ins Fliegen. Mir fehlt der Rhythmus", sagte Schmitt und bestätigte damit Schuster, der dem Schwarzwälder zwar eine sehr gute Entwicklung in den vergangenen Wochen bescheinigte, ihn aber noch sehr weit von seiner Bestform entfernt sieht. Auch Uhrmann ging kritisch mit sich um. "Die Kälte war heute mein geringstes Problem. Ich komme einfach noch nicht klar, bin nicht richtig in Schuss", sagte der Team-Olympiasieger von 2002.
Er blickte gleich nach vorn, ohne aber besonderen Optimismus verbreiten zu können. "Es ist blöd, wenn der Auftakt daneben geht. Das war vergangenes Jahr besser. Ich hoffe, ich komme so schnell wie möglich in die Spur. Aber dazu muss mein Flugsystem stimmen", haderte Uhrmann mit sich. Schuster sah es nicht verbissen. "Mit den Wettkämpfen wird auch die Stabilität kommen. Dieser siebte Platz ist kein Drama", meinte der Coach.
Quelle: dpa
Adamriese schrieb:
am 28. November 2010 um 14:55:38
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Beamtenschmitt
Man kann die Ausreden von Martin Schmitt nicht mehr hören,er war die letzten Jahre schon schlecht,er hat scheinbar einen
Beamtenstatus beim DSV oder will man ihm seinen Milka-Vertrag nicht verderben ? Umbruch komplett incl. Trainer und in ein,zwei Jahren ist alles wieder besser.Deutschland ist schließlich ein Skisprungland.
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hansdidi schrieb:
am 28. November 2010 um 11:53:45
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Springer
... die "Fachleute" wollen einfach nicht wahrhaben, dass mit dieser Milka-Weicheitruppe nichts mehr zu holen ist... wie wäre es mit
neuen Leuten, die sind auch nicht schlechter, aber entwicklungsfähig...!
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Wolfgang Schmuck schrieb:
am 28. November 2010 um 11:20:36
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DSV Adler
Also der DSV lebt immer noch in der Vergangenheit , alle schweben immer noch auf der Schmitt / Hannawald welle , Augen auf und die
alten raus und komplett neu anfangen , nur weil Schmitt vor 10 Jahren mal gut war darf er heute noch Springen ! Wenn Schmitt seine Leistung nicht bringt dann muss er im Continental Cup ran und das so lange bis es wieder klappt !!! Aber das geht nicht wegen Milka Werbung oder ? DSV schaut mal nach Österreich wie machen die das ?
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