20.01.2012, 19:25 Uhr
Richard Freitag segelt durch die Luft. (Quelle: Reuters)
Richard Freitag hat im Hexenkessel von Zakopane Ruhe bewahrt und ist zum dritten Mal in diesem Winter auf das Podest geflogen. In dem polnischen Skisprung-Mekka musste sich der Sachse nur dem frenetisch gefeierten Lokalmatadoren Kamil Stoch geschlagen geben. Der nach dem ersten Durchgang noch führende Severin Freund fiel dagegen weit zurück.
"Ich freue mich natürlich sehr, auch wenn mein zweiter Sprung nicht ganz so weit war. Aber bei den Verhältnissen muss man das Beste aus der Situation machen", sagte Freitag im windumtosten Skistadion von Zakopane. Für zwei Flüge auf je 126,5 Meter erhielt der 20-Jährige 251,2 Punkte und rückte nach Platz drei im ersten Durchgang noch einen Platz nach vorn.
Dass es nicht zum zweiten Weltcup-Sieg der Karriere reichte, lag neben dem ständig drehenden Wind vor allem am überragenden Kamil Stoch. Mit einem Satz auf 135 Meter schockte der Pole die Konkurrenz und wiederholte seinen Vorjahressieg. Platz drei ging an den Österreicher Andreas Kofler, der sich von Platz 14 noch auf das Podium verbesserte.
Nach dem von heftigem Schneefall begleiteten ersten Durchgang hatte es noch nach einem souveränen Erfolg von Severin Freund ausgesehen. Der 23-Jährige hatte sich mit einem Flug auf 128 Meter an die Spitze gesetzt, landete im zweiten Versuch bei sehr schlechten Verhältnissen nur bei 112 Metern und wurde Zehnter. "Es tut mir schon weh, wenn er so chancenlos ist", sagte Freunds Zimmerkollege Freitag.
Der bei der Tournee überraschend starke Maximilian Mechler belegte mit 206,5 Punkten Platz 23. Direkt dahinter platzierte sich der frühere Junioren-Weltmeister Andreas Wank (206,4), Stephan Hocke (199,2) belegte Platz 27. Lediglich Michael Neumayer scheiterte mit nur 92,9 Punkten als 37. im ersten Durchgang und verbuchte keine Weltcup-Punkte.
Den widrigen Bedingungen im ersten Durchgang waren zahlreiche Top-Springer zum Opfer gefallen. Österreichs Weltmeister Thomas Morgenstern stürzte bei der Landung durch einen technischen Fehler sogar und verpasste wie der Norweger Anders Bardal den zweiten Durchgang.
"Die Sicht war sehr beeinträchtigt. Es ging alles sehr schnell und schon lag ich im Schnee", sagte Morgenstern und fügte mit einem Grinsen an: "Ich habe mir nichts getan, habe nur kalte Finger.
Tournee-Sieger Gregor Schlierenzauer büßte bei langsamer Anlaufspur schon im ersten Durchgang alle Chancen auf seinen 39. Weltcup-Sieg ein. Damit bleibt Schlierenzauer in der ewigen Bestenliste Dritter hinter Polens Idol Adam Malysz (39 Siege) und dem Finnen Matti Nykänen (46).
Quelle: dapd , sid
Wind schrieb:
am 20. Januar 2012 um 20:20:41
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Mal ehrlich
Wen interessieren schon deutsche Skispringer? OK, da sind mal paar Glückssprünge im deutschen Mittelmaß da, also solche, die
doch mehr verbal hochgepuscht werden. Doch letztlich sucht und schaut der Fachkundige nach denjenigen, die konstante Leistungen umsetzen, oder jene, bei denen man eine fundierte Absicht absehbar erkennen kann. Selbst dann sind Wetter bedingte schlechte Sprünge noch eine Augenweide, im Vergleich zu unseren üblichen Runterfall Nummern.
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Juppi schrieb:
am 20. Januar 2012 um 20:18:28
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Tom
He Tom, nimm dir doch einfach 2 Gerüstbretter und flieg auch von der Schanze !! Was glaubst du, wie man dich feiert. Erinnere mich
dunkel an Eddy, the Eagle ;-) Brauchst auch gar nicht arbeiten; kein Mensch zwingt dich :-)
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Lars schrieb:
am 20. Januar 2012 um 20:11:49
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(6)
hopp
Kann der Freitag auch am Samstag aufs Podest springen?
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