06.08.2009, 07:30 Uhr
Lukas Podolski ist derzeit angeschlagen. (Foto: imago)Beim 1. FC Köln schrillen zwei Tage vor dem Bundesligastart bei Borussia Dortmund die Alarmglocken. Trainer Zvonimir Soldo bangt um den Einsatz von Stürmer Lukas Podolski. Der Rückkehrer, der gegen den BVB das von den Fans nach drei Jahren in München heiß ersehnte Comeback im FC-Trikot geben sollte, laboriert an einer Muskelverletzung.
"Es ist die alte Sache am Oberschenkel. Lukas war deswegen noch mal beim Arzt. Er hat dort eine Spritze bekommen", sagte Soldo zur "Bild"-Zeitung. Vor knapp drei Wochen hatte sich der Nationalstürmer beim Sprinttraining ein Oberschenkelzerrung zugezogen.
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Podolski konnte in den letzten Tagen nur eingeschränkt trainieren, gestern absolvierte er lediglich eine lockere Laufeinheit mit dem Kölner Physiotherapeuten, während die Kollegen schwitzten. Das treibt Soldo die Sorgenfalten auf die Stirn. Der kroatische Coach muss mit Abwehrchef Pedro Geromel (Muskelfaserriss) und dem letztjährigen Top-Torschützen Milivoje Novakovic (Entzündung am Schambein) bereits auf zwei Leistungsträger verzichten.
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"Ja, ich mache mir etwas Sorgen. Ich habe Angst, dass wenn er zuviel macht, bei ihm irgendetwas richtig kaputt geht", sagte Soldo. Der 24-jährige Podolski soll heute wieder mit der Mannschaft trainieren, danach wird über seinen Einsatz entschieden. "Noch gehe ich davon aus, dass er spielen kann. Aber genaueres kann ich erst nach dem Training sagen", so Soldo. Auch die Fans des Klubs bangen um den Einsatz des Angreifers, um den seit seiner Rückkehr in die Domstadt ein regelrechter Hype herrschte.
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Die Beleidigungs-Affäre um Podolski ist abgeschlossen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verhängte gegen Paolo Rizzo vom Oberligisten Kickers Emden wegen unsportlichen Verhaltens eine Geldstrafe von 300 Euro. Rizzo stimmte dem Urteil zu. Rizzo hatte Podolski nach der Emdener 0:3-Niederlage in der ersten Runde des DFB-Pokals beleidigt. "Ich war schon enttäuscht, auch menschlich. Ich hatte ihn mir anders vorgestellt, aber auf dem Platz war er ein - ja - ein Arschloch", hatte Rizzo gesagt.
Quelle: t-online.de
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