30.06.2008, 13:14 Uhr
Markierte das goldene Tor: Fernando Torres (Foto: imago)Mit seiner Leistung im EM-Finale hat Fernando Torres den spanischen König Juan Carlos verzückt. Dieser war von der Darbietung des Sturmführers derart beeindruckt, dass er sogleich nicht natürliche Ursachen dafür vermutete.#
Zum NachlesenDeutschland gegen Spanien im Live-Ticker
FotosDie besten Bilder der Partie Deutschland gegen Spanien
KommentarEin Sieger - zwei Gewinner
"Junge! Du bist so stark. Was geben sie Dir denn in England zu essen?", fragte er den Helden des Abends, als er ihm bei der Siegerehrung gratulierte. Nun muss man hinter Torres' Auftritt gegen die DFB-Elf nicht gleich Doping in Form von Fish and Chips, oder Hammel in Minzsoße vermuten. Außergewöhnlich war die Vorstellung des Stürmers dennoch. Mit seinem Tor schenkte er Spanien nach 44 Jahren endlich den ersehnten zweiten Titel und stürzte das Land in einen Jubeltaumel.
EM-FotosDie schönsten Bilder
FinalfluchBallack verliert wieder ein Endspiel
Wie er dieses Wunder von einem Tor überhaupt habe schießen können, wurde der 24 Jahre alte Angreifer des FC Liverpool gefragt. Schließlich war Philipp Lahm, einer der besten Verteidiger der Welt, in diesem Moment sein Gegner. "Er hat für einen Augenblick nachgelassen. Dieses Detail gab den Ausschlag", sagte Torres. Es sind diese Winzigkeiten, die Stürmer wie Torres von weniger starken Offensivspielern unterscheiden. Sie lauern, desinteressiert und scheinbar unbeteiligt - ehe sie doch zuschlagen. Torres' weiche Gesichtszüge und sein blondes Haar passen zu diesem Stil: Er ist der Killer mit dem Engelsgesicht.
EM-BlogEin Hoch auf Spanien!
Elf des Turniers von t-online.deVon Lahm bis Villa
Die deutsche Abwehr hatte kein Mittel gegen den Sturm, den El Nino (der Junge) entfachte. Dass Spanien EM-Schützenkönig David Villa ersetzen musste, fiel so nicht ins Gewicht. "Außergewöhnlich", fand Trainer Luis Aragones Torres' Auftritt: "Dabei ist er noch so jung. Er kann einer der besten Spieler der Welt werden." Genau das sei sein Ziel, gab Torres zurück. "Ich will einer der wichtigsten Spieler Europas, ja der Welt werden und noch mehr Titel gewinnen." Er ist auf einem guten Weg dazu. Seit seinem Wechsel nach England vor einem Jahr hat er einen weiteren großen Schritt gemacht: 24 Tore schoss er in 33 Spielen - in der härtesten Liga der Welt.
Das Final-Tor ist der vorläufige Höhepunkt in seiner Karriere, von der heimischen Presse wird er dafür wie ein Heiliger verehrt. "Spanien brauchte ihn wie nie zuvor - und das Kind wurde gefunden", schrieb die Sporttageszeitung "Marca". "AS" schwärmte vom "Koloss, der allein gegen die deutsche Abwehr kämpfte - und siegte". Dabei ist dieser Torres noch immer ein ganz normaler Junge aus dem Madrider Armenviertel Fuenlabrada, der sich am Rande der EM schon einmal mit österreichischen Jungs zum Kicken traf. "Super nett, ganz cool", sei er aufgetreten, berichteten die Nachwuchsspieler, und am Ende habe er sogar sein Trikot mit den Kids getauscht.
Wobei. Ein kleiner Heiligenschein schwebt wohl doch über San Fernando. Er habe sein Tor vorausgeahnt, sagte er. "Ich wollte in die Geschichte eingehen. Wie damals Marcelino." Marcelino Martinez schoss Spanien 1964 zum ersten EM-Titel. "Seinen Namen kennt bei uns jedes Kind", sagte Torres: "Er ist unsterblich." Torres jetzt auch.
Die EM 2008Kostenloses Tippspiel und EM-Spielplan
ReisenSo wohnen die EM-Teams
Lifestyle
Miss EM 2008
SoftwareloadDer Spielplan für Outlook
Spiele
EM-Songs
Abseits-Trainer
Quelle: sid
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Tolle Bildqualität & kleiner Preis: 94 cm Grundig-LCD-TV (EEK: C) jetzt nur 555,- €. bei euronics.de
Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de
Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special
Bildschöne Mai-Schnäppchen: Bücher, Tablet-PC, eBook-Reader und mehr. bei Hugendubel.de
News: Özil will Titel und Favre bleibt in Gladbach. zum Video