28.10.2011, 19:03 Uhr
Betrieb in Berlin: Die Union-Recken Mattuschka, Madouni und Holzmann (von links) behaupten sich gegen die Paulianer Daube und Bartels (am Boden). (Quelle: dapd)
Der FC St. Pauli darf auch nach dem 13. Spieltag der 2. Bundesliga vom direkten Wiederaufstieg träumen: Die Hamburger Kiez-Kicker erstürmten die ausverkaufte Alte Försterei Union Berlins mit einem 2:0 (0:0)-Erfolg. Damit schlossen die Braun-Weißen nach Punkten zum Tabellen-Zweiten und Mit-Absteiger Eintracht Frankfurt auf. Der VfL Bochum besiegte Alemannia Aachen und somit seinen Ex-Trainer Friedhelm Funkel mit 1:0 (1:0). Energie Cottbus und der Aufsteiger FC Hansa Rostock teilten im Ost-Derby mit einem 1:1 (0:1) die Punkte.
Damit versäumte es Cottbus, sich den Aufstiegsplätzen anzunähern. Die hat der FC St. Pauli - zumindest nach Punkten - wieder erreicht. Vor 18.432 Zuschauern im ausverkauften Stadion An der Alten Försterei trafen Deniz Naki (63. Minute) und Markus Thorandt (77.) für das Team von Andre Schubert. Union verlor das erste Heimspiel nach fünf Siegen in Folge.
In Bochum erzielte in der 39. Minute Takashi Inui für die Gastgeber aus 20 Metern Entfernung das Tor des Tages. In der 90. Minute scheiterte Aachens Aimen Demai mit einem Foulelfmeter an Bochums Schlussmann Andreas Luthe, der den Ball hielt. Vor 14.286 Zuschauern in Bochum feierte der VfL nach dem 4:1-Sieg in Unterhaching in der zweiten Runde des DFB-Pokals den zweiten Erfolg binnen vier Tagen - und wieder traf es einen Ex-Trainer des VfL. War es vor den Toren Münchens Heiko Herrlich, so litt diesmal Friedhelm Funkel bei seiner ersten Rückkehr an die alte Wirkungsstätte.
Nur zwei Wochen nach dem ersten Saisonsieg fuhr der FC Hansa Rostock zumindest einen Punkt ein - in der Nachspielzeit der Nachspielzeit: Gegen Energie Cottbus spielten die Wiederaufsteiger daheim vor 14.700 Zuschauern 1:1 (0:1)-Unentschieden. Für Cottbus traf der Slowene Rok Kronaveter (31. Minute), bevor Matthias Holst (90.+4) mit der letzten Aktion per Kopf einen Eckball verwertete.
Der langzeitverletzte Rostocker Hoffnungsträger Marek Mintal hatte auch diesmal zu Beginn auf der Bank Platz genommen. Als der routinierte Slowake in der 74. Minute für Michael Wiemann kam, setzte er keine Akzente mehr.
Quelle: dapd , t-online.de
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