20.12.2011, 15:50 Uhr
Schwegler liegt am Boden, im Vordergrund ist die Kassenrolle zusehen. (Quelle: imago)
Die Fans des FC St. Pauli sind offenbar unbelehrbar: Wieder einmal stand eine Partie im Stadion am Millerntor vor dem Abbruch. Im Spiel der Kiez-Kicker gegen Eintracht Frankfurt (2:0) wurde Pirmin Schwegler von einer aus dem Ultrablock geworfenen Kassenrolle am Kopf getroffen und ging zu Boden. Der Vorfall könnte St. Pauli teuer zu stehen kommen.
"Ich habe einen Schlag gespürt", sagte Schwegler, der sich glücklicherweise nicht ernsthaft verletzt hatte. "So ein Fanverhalten ist echt traurig - vor allem, weil das Publikum auf Pauli eigentlich toll ist", so das Opfer der Wurfattacke. Direkt nach dem Vorfall hatte Schiedsrichter Felix Zwayer den Gastgebern klargemacht, dass ein weiterer Wurf zum Spielabbruch führen würde - das ist St. Pauli schon im Frühjahr gegen Schalke widerfahren. Da Schwegler weiterspielen konnte, wurde die Partie in diesem Fall nicht abgebrochen.
Auch die Verantwortlichen des FC St. Pauli konnten nur den Kopf schütteln. "Ich werde langsam müde, immer wieder zu solchen Dingen Stellung nehmen zu müssen. Ich hoffe, dass irgendjemand was gesehen hat und wir den Täter dingfest machen können", sagte St. Paulis Manager Helmut Schulte.
Die St. Paulianer müssen sich nun auf eine empfindliche Geldstrafe durch den DFB einstellen, dessen Kontrollausschuss ein Ermittlungsverfahren eingeleitet hat. Die Hanseaten wurden zu einer Stellungnahme aufgefordert, wie ein Verbandssprecher bestätigte. Die Hanseaten sind Wiederholungstäter. Die Tatsache, dass Schwegler selbst den Vorfall als nicht so gravierend einstufte, könnte strafmildernd wirken.
Eine Wiederholung der Partie wird es wohl nicht geben, weil sich die Frankfurter als faire Verlierer zeigten und gegen die Wertung des Spiels keinen Einspruch einlegen werden. Eintracht-Boss Heribert Bruchhagen kündigte an, der Sache nicht weiter nachgehen zu wollen.
Quelle: dapd , t-online.de
Pitti schrieb:
am 20. Dezember 2011 um 20:18:37
(14)
(9)
Alles wieder unter den Tisch kehren...
ist ja ein Lieblingsverein von Zwanziger uns Konsortien. Wäre das bei einem Ostverein passiert,
Geisterspiel, Ausschluss aus der Liga oder ähnliches. Bin mal gespannt, Pauli ist wie Dresden und Rostock "Wiederholungstäter".
mehr
Kommentar melden
kiezkicker schrieb:
am 20. Dezember 2011 um 19:53:29
(9)
(5)
@frank
du bist nie im leben ein fortune, warum solltest dich dann gerade über st. pauli so echauffieren (kommt aus dem frz. s'échauffer
- sich erregen) und x-mal erwähnen das du düsseldorfer bist. in wahrheit bist du ein hsv'ler oder hansa-fan. so ist das. du bist ein troll oder sock puppet. so ein richtiger internet-hooligan. mach jetzt deinen pc aus und langweile uns nicht mit dem gleich geschwätz. gääähn.
mehr
Kommentar melden
frank schrieb:
am 20. Dezember 2011 um 19:25:34
(9)
(6)
Sollte der DFB nicht genauso hart durchgreifen,
wie gegen Dresden und Rostock wäre das sehr ungerecht. Ich muss sagen, wenn ich in die
Düsseldorfer Arena gehe und würde etwas gegen meinen Kopf bekommen, dann gehört Fortuna auch sofort drastisch bestraft. Wir alle wollen doch Fussball sehen, oder fast alle ! Die Vereine geben Mios für Spieler aus, aber für ein paar tausend Euro vernünftiges Ordnungspersonal , die sind nicht drin.Es gibt Kameras, man kann die Leute ausfindig machen und irgendwann sind die Stadien sauber !
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Tolle Bildqualität & kleiner Preis: 94 cm Grundig-LCD-TV (EEK: C) jetzt nur 555,- €. bei euronics.de
Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de
Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special
Bildschöne Mai-Schnäppchen: Bücher, Tablet-PC, eBook-Reader und mehr. bei Hugendubel.de
News: Özil will Titel und Favre bleibt in Gladbach. zum Video
Amateurtor der Woche: Wählen Sie aus drei Treffern! zum Video