23.04.2010, 13:07 Uhr | dpa
Ersatzgeschwächt, aber voller Angriffslust gehen die deutschen Tennis-Damen ins Fed-Cup-Relegationsspiel gegen Frankreich. "Die Französinnen waren noch nie in der zweiten Weltgruppe, wir kennen das Gefühl. Wir wollen, dass auch sie es kennenlernen", formulierte Teamchefin Barbara Rittner vor dem Duell um den Klassenverbleib in der ersten Liga am Samstag und Sonntag in Frankfurt am Main eine Kampfansage an den Gegner.
Zwar sind die Voraussetzungen nach den Ausfällen der beiden Topspielerinnen Sabine Lisicki (Sprunggelenksverletzung) und Anna-Lena Grönefeld (Ermüdungsbruch im Fuß) alles andere als günstig - das deutsche Team gibt sich vor dem sechsten Vergleich mit dem Nachbarland (Bilanz 3:2 für Frankreich) dennoch zuversichtlich. "Die Französinnen sind sicher leicht favorisiert, wir können sie aber schlagen. Am Ende werden Tagesform und Nervenstärke entscheiden", sagte Rittner.
Mit den Nerven hat Andrea Petkovic in der Erstrundenpartie in Tschechien ihre ganz eigenen Erfahrungen gemacht. Die Darmstädterin zerbrach bei der 2:3-Niederlage in Brünn am Druck der Führungsspielerin. "Ich wollte die Partie allein gewinnen, anstatt die Last auf das Team zu verteilen", erzählte die 22-Jährige im Rückblick.
Doch Petkovic hat ihre Lehren aus einem der schwersten Momente ihrer Karriere gezogen und freut sich auf die Begegnung. "Ich will es dieses Mal einfach genießen und mein bestes Tennis spielen", sagte die Weltranglisten-49. Neben ihr kommt Tatjana Malek als zweite Einzelspielerin zum Einsatz kommen. Teamchefin Barbara Rittner gab ihr damit den Vorzug vor Julia Görges, die eine leichte Erkältung plagt. Petkovic wird das Duell um den Klassenverbleib in der Weltgruppe gegen die französische Nummer zwei Pauline Parmentier eröffnen. Danach trifft Malek auf die französische Spitzenspielern Aravane Rezai. Für das möglicherweise entscheidende Doppel am Sonntag hat Rittner Görges und Kristina Barrois vorgesehen.
"Ich bin gut drauf, meine Saison auf Sand ist bisher sehr gut gelaufen", sagte Malek. Für einen Einzelplatz der 22-Jährigen spricht zudem, dass sie die französische Nummer eins Aravane Rezai in diesem Jahr bereits besiegt hat. Frankreichs Teamchef Nicolas Escudé sieht seine Mannschaft nach dem Ausfall von Lisicki in einer etwas besseren Position. "Die Absage von Lisicki ist für uns ein großer Vorteil, denn sie ist die beste Spielerin des deutschen Teams", sagte Escudé mit Blick auf das Fehlen der Berlinerin, die aber als Zuschauerin nach Frankfurt kommen will.
Rittner ist auch ohne Lisicki und Grönefeld von der Qualität ihres Teams überzeugt. "Wir haben viele junge Spielerinnen. Ich sehe in der Mannschaft ganz viel Potenzial", sagte die Teamchefin. "Wir müssen versuchen, dass ständige Auf und Ab zu beenden, deshalb war das Ziel in dieser Saison auch der Klassenverbleib. In den kommenden Jahren traue ich den Mädels aber auch zu, mal wieder ins Finale zu kommen."
Quelle: dpa
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Tolle Bildqualität & kleiner Preis: 94 cm Grundig-LCD-TV (EEK: C) jetzt nur 555,- €. bei euronics.de
Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de
Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special
Bildschöne Mai-Schnäppchen: Bücher, Tablet-PC, eBook-Reader und mehr. bei Hugendubel.de
Das Sportkolleg war einen Tag mit den Profis unterwegs. zum Video
Augen-Aufschlag: Die Schönen des Courts. Von Kournikova bis Williams. zur Foto-Show
Verbale Doppelfehler der Tennis-Profis. zur Klick-Show
Andrea Petkovic ist die große Hoffnung des deutschen Damen-Tennis. zur Foto-Show
Tennis-Beauty Julia Görges bezaubert nicht nur auf dem Platz ihre Fans. zur Foto-Show