29.07.2010, 16:27 Uhr | t-online.de
Sein Schläger war auf der Toilette schwer verdaulich: Daniel Köllerer. (Foto: imago)
Österreichs Tennis-Profi Daniel Köllerer gehört zu den exzentrischsten Figuren der Tennis-Szene. Diverse Eskapaden in den letzten Jahren haben dazu geführt, dass er mittlerweile regelmäßig von den Zuschauern ausgepfiffen wird - so wie zuletzt im Düsseldorfer Rochusclub bei seinem Spiel gegen den Deutschen Simon Greul. Doch nun hat er seiner Vita ein neues Highlight hinzugefügt: Er wurde auf der Toilette disqualifiziert.
Was war passiert? Köllerer hatte beim Challenger-Turnier im italienischen Cordenons im Spiel gegen den Holländer Robin Haase nach zwei Sätzen um eine Pipi-Pause gebeten. Doch als er vom Klo wiederkam, sprach ihm die Turnierleitung die Disqualifikation aus. Denn auf dem stillen Örtchen neben Köllerer hatte sein Trainer Markus Egger Platz genommen und war gar nicht so still, wie er hätte sein sollen. Das allerdings nennt man unerlaubtes Coaching.
Köllerer konnte es hinterher nicht fassen, sein Trainer habe eigentlich telefoniert und ihm anschließend lediglich gesagt: "Komm jetzt, weiter so!" Das waren aber dennoch der der Worte zu viel. Dabei hatte sich Köllerer nach einem 1:6 im ersten Satz mit einem 7:6 im zweiten zurückgekämpft - bis zum folgenschweren Toilette-Fauxpas.
Dass Köllerer kein Kind von Traurigkeit ist, davon weiß auch Österreichs Top-Spieler Stefan Koubek zu berichten. Am 3. Juni dieses Jahres soll Köllerer ihn bei einem Bundesliga-Spiel als "Wichser" beschimpft haben, was Koubek wiederum zum Anlass nahm, dem Enfant Terrible an den Kragen zu gehen und den 26-Jährigen mehrere Sekunden zu würgen.
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Die Akte des österreichischen Bösewichtes ist aber noch länger. Im September 2005 musste Köllerer seine Eskapaden beim Turnier in Genua bezahlen, als er in der Kabine mutmaßlich von anderen Profis zusammengeschlagen wurde. Im Februar 2006 beleidigte er seinen Gegner in Acapulco, wurde disqualifiziert und von der ATP für sechs Monate gesperrt. Und nur wenige Stunden, nachdem die ATP die Sperre ausgesprochen hatte, brach er ein Match bei den österreichischen Meisterschaften ab, weil er sich vom Schiedsrichter benachteiligt gefühlt hatte. Die Koubek-Beleidigung mit anschließender Würger-Attacke war dann der zwischenzeitliche Höhepunkt - bis zum Toilettengang in Cordenons.
Quelle: t-online.de
Holla schrieb:
am 3. August 2010 um 12:31:25
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köllerer
Da hat wohl ein eher mittelmäßiger Tennisspieler einen Weg gefunden in die Presse zu kommen. Wenn`s sportlich nicht klappt, dann
spielt man halt den Bad Boy. Das Publikum wird aufmerksam und schon kommen Werbeverträge.
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knati schrieb:
am 30. Juli 2010 um 09:38:04
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tennis
so schlimm ist das garnicht es gibt deutlich schlimmeres in der welt.
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Ömmes Ömmes schrieb:
am 30. Juli 2010 um 06:19:51
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Köllerer
Vielleicht geht der auch masl nach St. Pauli !! Denke mir daß das dem Österreichichem Publikum gut täte. Denke an den Skoff ,
dann fällt einem nichts mehr ein.
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