02.03.2010, 18:10 Uhr | dpa/sid
Tennisprofi Thomas Haas ist an der Hüfte operiert worden und muss mindestens fünf Monate pausieren. Möglicherweise droht dem deutschen Davis-Cup-Spieler sogar das Karriere-Ende. Der 31-Jährige unterzog sich bereits am Freitag in der Steadman-Klinik in Vail/Colorado dem Eingriff an der rechten Hüfte. "Ich musste mich jetzt operieren lassen. Die Schmerzen waren einfach zu groß", sagte Haas. Nach seinem Drittrunden-Aus bei den Australian Open in Melbourne im Januar hatte der Weltranglisten-18. über Schmerzen im Rücken, der Hüfte und dem rechten Knie geklagt.
Nach einer Computertomographie hatte Haas zunächst noch Entwarnung gegeben. Anfang Februar trat er beim ATP-Turnier im kalifornischen San Jose an und scheiterte im Achtelfinale an Denis Istomin aus Usbekistan. Anschließend war für Haas bei den Turnieren in Memphis und Delray Beach bereits nach der ersten Runde Endstation. Vor einer Woche hatte er Teamchef Patrik Kühnen für die Erstrunden-Partie im Davis Cup in Frankreich an diesem Wochenende abgesagt.
Die Leidenszeit von Deutschlands bestem Tennisspieler geht also weiter. Von Verletzungen kann der gebürtige Hamburger, der bereits seit 16 Jahren als Profi unterwegs ist, ein Lied singen. Dreimal musste Haas sich bereits an der Schulter operieren lassen und hatte immer wieder mit körperlichen Gebrechen zu tun. Für Schlagzeilen sorgte er 2004, als er nach 467 Tagen Verletzungspause sein Comeback gab und sich 2006 wieder in die Weltspitze zurückgekämpft hatte .
dpa/sid
joachim schrieb:
am 3. März 2010 um 22:45:29
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verletzungspech
es gibt immer wieder herauragende sportler, die aufgrund ihrer immer wieder auftretenden verletzungen scheitern, ganz oben
anzukommen. ich erinnere mich an den sehr talentierten deutschen 10-kämpfer busemann, der seine karriere ebenfalls abbrechen musste. ist es einfach die körperliche konstitution, die es ihnen nicht erlaubt, ganz nach oben zu gelangen, oder wie beispielsweise einem sampras, federer oder oli kahn, denen fast nie etwas fehlte. die psyche oder jahrelanges falsches training?
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Matthias schrieb:
am 3. März 2010 um 18:44:35
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Verlust
Wär schade um den Haas, er is echtn sympathischer Kerl. Man erinnere sich an das Wimbledon-Halbfinale (!) letztes Jahr, wo er
hoffnungslos zurücklag und trotzdem mit Federer gescherzt hat. Das macht halt einen richtig klasse Charakter aus :)
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