28.01.2012, 11:13 Uhr
Strahlende Siegerin in Melbourne: Victoria Asarenka ist die neue Nummer eins im Tennis. (Quelle: dpa)
Nach ihrem Spaziergang auf den Tennis-Thron hob Victoria Asarenka immer wieder ungläubig die Arme. Die Weißrussin ließ sich in der Rod Laver Arena auf die Knie fallen und konnte einfach nicht fassen, was soeben passiert war. Durch ein überraschend deutliches 6:3, 6:0 im Finale der Australian Open gegen die Russin Maria Scharapowa gewann die 22-Jährige den ersten Grand-Slam-Titel ihrer Karriere und übernahm damit zugleich Platz eins in der Weltrangliste von der Dänin Caroline Wozniacki.
"Für mich wird ein Traum wahr", sagte Asarenka nach ihrer beeindruckenden Vorstellung. "Jetzt will ich nur noch eine Champagner-Dusche nach der nächsten", scherzte die neue Königin des Damen-Tennis. Asarenka ist die 21. Spielerin seit Einführung der Computer-Weltrangliste 1975, die den Platz an der Sonne übernimmt. Zugleich trägt sie sich als 41. in die Liste der Grand-Slam-Siegerinnen ein.
Bei der Siegerehrung versagte ihr vor lauter Freude die Stimme. Sie gluckste mehrfach ins Mikrofon, ehe die Botschaft in die weißrussische Heimat dann doch noch über die Lippen kam: "Danke, Oma! Meine Großmutter ist der Mensch, der mich am meisten inspiriert hat", sagte Asarenka und konnte die Tränen kaum zurückhalten.
Sieben Jahre, nachdem sie sich in Melbourne den Titel bei den Juniorinnen gesichert hatte, schaffte sie in der Metropole am Yarra River endgültig ihren Durchbruch. "Es gibt nicht einen geraden Weg, um so etwas zu erreichen. Es geht immer rauf und runter und heute bin ich ganz oben", sagte Asarenka, für die es der zwölfte Sieg in diesem Jahr in Serie war. Vor den Australian Open hatte sie bereits das Turnier in Sydney gewonnen.
"Du verdienst diesen Erfolg, weil du so hart dafür gearbeitet hast", erklärte Scharapowa nach einer der bittersten Niederlagen ihrer Karriere. "Es gibt Tage im Sport, in denen klappt alles und es gibt Tage, an denen ist die Gegnerin einfach zu stark. Heute war so ein Tag, Victoria war in allen Bereichen die bessere Spielerin", meinte die ehemalige Nummer eins. Sie verpasste in Down Under ihren zweiten Sieg nach 2008 und zugleich den Sprung auf Platz eins der Weltrangliste.
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In der Tat dominierte Asarenka die gerade einmal 82 Minuten dauernde Partie nach Belieben. Während Scharapowa 30 leichte Fehler unterliefen, leistete sich die Weißrussin nur zwölf vermeidbare Schnitzer.
Asarenka agierte im ersten Grand-Slam-Finale ihrer Laufbahn nur zu Beginn ein wenig unsicher. Die Weißrussin gab ihr erstes Aufschlagspiel ab und lag schnell mit 0:2 zurück. Doch danach hatte die 22-Jährige ihre Nerven im Griff und gewann unglaubliche zwölf der nächsten 13 Spiele.
Nach 47 Minuten verwandelte Asarenka ihren ersten Satzball zum 6:3. Danach war die nun zehnfache Turniersiegerin gar nicht mehr zu bremsen, es wurde ganz bitter für die Russin. Nur bei der Lautstärke ihres Gestöhnes auf dem Platz behielt Scharapowa die Oberhand, doch angesichts der beeindruckenden Leistung der ebenfalls nicht gerade leisen Asarenka geriet diese Dauerdebatte in den Hintergrund.
Mit einem schnellen Break im zweiten Satz brach Asarenka sofort den Widerstand ihrer Gegnerin und verwandelte nach 1:22 Stunden ihren ersten Matchball. Danach fiel sie ihrem kompletten Team um den Hals. "Sie sind für mich inzwischen wie eine Familie", sagte die strahlende Siegerin.
Eine Überraschung gab es in Melbourne im Herren-Doppel-Finale. Der Inder Leander Paes und der Tscheche Radek Stepanek bezwangen die topgesetzten Titelverteidiger Bob und Mike Bryan aus den USA mit 7:6 (7:1), 6:2. Während Paes und Stepanek ihren ersten gemeinsamen Grand-Slam-Titel feierten, verpassten die Bryan-Zwillingsbrüder einen historischen Sieg.
Mit ihrem zwölften Erfolg bei einem Major-Turnier hätten sie die alleinige Führung in der entsprechenden Rekordliste übernehmen können. Momentan teilen sich die US-Amerikaner die Führung mit dem früheren australischen Duo Todd Woodbridge und Mark Woodforde, das ebenfalls elf Grand-Slam-Titel geholt hat.
Quelle: dpa , sid
Steve schrieb:
am 28. Januar 2012 um 15:46:33
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Asarenka,Scharapowa,Kvitova
Asarenka ist mom zurecht die Nr 1 auch wenn ich in näherer zukunft ne deutsche vorne sehe aber das ist ein
anderes thema .das Kvitova deutlich besser sein soll sehe ich anders Scharapowa und Kvitova ähneln sich von ihrem spiel doch schon sehr und haben die gleichen schwächen sie leben von ihrer kraft haben allerdings beide technische schwächen und sind bekannt nicht auf dauer konstant zu sein ,Asarenka ist den 2 en in fast allen belangen überlegen
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ich schrieb:
am 28. Januar 2012 um 14:14:13
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hochbezahlte scheiße
ich scheiß auf den ganzen hochbezahlten schrott.unsereins malocht 8 std jeden tag und bekommt dafür ein paar euro . herzlichen glückwunsch
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Boxer schrieb:
am 28. Januar 2012 um 13:25:17
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für mich
die absolute (Tennis-) Nummer Eins ist immer noch Suse!!
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