21.07.2011, 11:01 Uhr
Alberto Contador quält sich auf der schwersten Etappe der diesjährigen Tour de France. (Foto: imago)
Freitag, 22. Juli
Die Königsetappe der Tour de France wurde für Alberto Contador zum Desaster. Der Kapitän vom Team Saxo Bank musste seine Herausforderer fahren lassen und hatte im Ziel 3:50 Minuten auf Andy Schleck verloren. Immerhin rehabilitierte er sich mit seinem dritten Etappenplatz in Alpe d'Huez. Er machte sogar Zeit gut und fuhr sich wieder in den erweiterten Kreis der Podiumsanwärter.
Die Wiederholung seines Vorjahres-Triumphes hat er allerdings abgehakt. "Der Toursieg ist nun unmöglich", sagte er nach der 18. Etappe und präsentierte sich als fairer Verlierer: "Andy ist sehr clever gefahren und hat eine großartige Etappe gezeigt. Das war ein harter Tag für mich. Aber es sind diese schlechten Momente, in denen du dich an die guten erinnerst."
Die Tour de France könnte bald wieder einmal in Berlin starten. "Dies könnte 2016 oder 2017 der Fall sein", sagte Sport-Staatssekretär Thomas Härtel dem in Berlin erscheinenden "Tagesspiegel". Am kommenden Montag will Härtel mit den Veranstaltern des Radrennens darüber verhandeln. Bereits 1987 hatte die Tour anlässlich der 750-Jahrfeier Berlins im Westteil der Stadt begonnen. Damals gab es dort neben dem Prolog auch noch zwei Halbetappen. Die Idee, den Prolog der Tour erneut in Berlin durchzuführen, sei von den Tour-Verantwortlichen ausgegangen, hieß es.
Er war der Dominator der 18. Etappe der Tour. Doch nach seinem eindrucksvollen Solosieg auf dem Galibier dachte Andy Schleck vor allem auch an seine Mannschaftsgefährten - und die Fans. "Vielen Dank für die tolle Unterstützung von den Fans auf der Strecke. Das hat mir Gänsehaut bereitet", twitterte der Luxemburger und ergänzte: "Das war ein perfekter Tag für uns. Ich bin sehr glücklich mit der Mannschaft und kann den Jungs nicht genug danken. Dieser Sieg ist für euch."
Tour-Gezwitscher: Hier geht es zu weiteren Neuigkeiten
Quelle: sid , dapd , t-online.de
tourfan schrieb:
am 20. Juli 2011 um 19:40:14
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Kritik berechtigt
Teilweise muss man schon sagen, dass die Kritik bezüglich einiger Abfahrten gerechtfertigt ist. Wer die heutige Etappe
gesehen hat, muss Andy schon recht geben. Zum Glück war es trocken und alle Stürze bzw. Falschfahrten gingen recht harmlos aus. Wozu man aber einen Berg und eine Abfahrt einbaut, wo nicht mal Materialfahrzeuge, geschweige denn Ärzte schnell an den Fahrern vorbei können, weil die Straße zu schmal ist, muss sich die Tourorganisation schon fragen lassen.
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hallali schrieb:
am 20. Juli 2011 um 18:11:46
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Schleck
Wie immer bei den Schleckbrüdern. Wenn´s nicht rundläuft, dann sind andere schuld. Anstatt sich einzugestehen, das man nicht in
der Lage ist, sein bestes zu geben. Siehe Vöckeler.
Und das ganze Dopinggeschwafel der Kommentatoren hier nervt auch allmählich. Nehmt ihr auch Fußbal, Biathlon oder Leichtathletik in Eure Schmähgebete auf???
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Andi aus S schrieb:
am 20. Juli 2011 um 14:43:53
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nicht mehr ernst nehmen
Wer kann die Tour noch ernst nehmen, sind doch alle aber wirklich ALLE gedopt, solche Etappen wie die in den Alpen fährt keiner sauber
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