08.06.2010, 08:35 Uhr | t-online.de
Mit Nacktscannern will der Radsport-Weltverband bei der Tour versteckten Hilfsmotoren auf die Spur kommen. (Foto: dpa)
Mit normalen Dopingkontrollen ist dem neuesten Zaubermittel im Radsport nicht beizukommen - es geht um Motordoping mit einem kleinen Hilfsmotor im Rahmen, der für zusätzlichen Schub sorgt. Deshalb geht der Weltverband UCI nun ganz neue Wege: Wie der "Express" berichtet, lässt er die Fahrer bei der Tour de France ihre Räder vor jeder Etappe durch einen Nacktscanner wie an Flughäfen schieben, um Betrüger zu entlarven. Alles zur Tour de France
Seit einigen Tagen halten sich hartnäckige Gerüchte, dass bei den Gala-Vorstellungen von Zeitfahr-Weltmeister Fabian Cancellara bei der Flandern-Rundfahrt und Paris-Roubaix nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist. Offensichtlich liegen dem Radsport-Weltverband aber sogar schon länger Hinweise auf Unregelmäßigkeiten vor: "Es gibt Teams und Fahrer, die unter Verdacht stehen. Erstmals hörten wir im Juli 2009 davon, also schon während der letzten Tour de France", berichtet der italienische Ex-Profi Marco Bognetti, der 2009 Mitglied der Technikkommission des UCI war, in der italienischen Zeitung "'Avvenire".L'Avvenire".
Bei Cancellara ist die Empörung über die Vorwürfe gegen ihn groß: "Das ist so ein Schwachsinn. Ich bin geradezu sprachlos. Meine Siege sind das Ergebnis harter Arbeit. Ich hatte noch nie Batterien in meinem Rad." Gleichzeitig hält es der Schweizer jedoch für realistisch, dass derartig getunte Velos zum Einsatz kommen. "Mit so einem Rad gewinne ich mit 50 Jahren noch eine Giro-Etappe. Damit lassen sich problemlos Geschwindigkeiten von 50 km/h fahren", so Cancellara.
Quelle: t-online.de
Testsieger schrieb:
am 8. Juni 2010 um 12:19:34
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Schwachsinn, das mit dem Motor
Würde sehr schnell auffliegen, weil es zuviele Mitwisser gäbe. Beim 'richtigen' Doping ist das anders, da
wissen im Zweifel nur der Athlet und der Arzt seines Vertrauens Bescheid. Sehe eher die 'Gefahr' beim Freizeitsportler, der sich für so ein Motörchen abzocken lässt, um in seiner Hobbytruppe endlich auch mal den Ortsschildsprint zu gewinnen :-)
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Wer's glaubt schrieb:
am 8. Juni 2010 um 12:03:34
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Hilfsantrieb
Wie groß sollen denn der Hilfsantrieb und die Batterien sein und wo will man sie unterbringen? Unsichtbar und trotzdem stark
genug für 50 Km/h pro Stunde über eine ganze Renndistanz? Das Rennrad wird viel zu schwer und fährt als Letztes ins Ziel. Ich denke, das war eine Zeitungsente.
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Hein schrieb:
am 8. Juni 2010 um 11:53:23
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Doping
Solange es im Sport weiterhin um hohen Profit geht wird sich daran nichts ändern immer wieder zu betrügen.Ein Gerät kann man nicht
dopen sondern nur manipulieren.
Führt den Sport auf den Amateurstatus zurück und für den Sieger auf normale Preise. dann lohnt sich Manipulation und Doping nicht.
Die Sportler sind weniger schuld,die Hintermänner müssen bestraft werden.
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