18.07.2010, 14:45 Uhr | t-online.de
Lance Armstrongs Vorstellung auf der 13. Etappe hatte etwas Provozierendes. Im Touristentempo fuhr der Tour-Rekordsieger demonstrativ langsam über die Ziellinie in Revel. Dabei scherzte der US-Boy auch noch mit Teamkollege Jaroslaw Popowitsch und verschwand anschließend wortlos im Teambus.
Die Experten grübeln seit Tagen über den Auftritt des 38-Jährigen bei der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt. Im Gesamtklassement ist er mittlerweile auf den 36 Platz mit über 25 Minuten Rückstand auf Spitzenreiter Andy Schleck zurückgefallen. Ist Armstrong tatsächlich nicht mehr der Alte? Ist es Lustlosigkeit? Oder ist alles nur berechnendes Kalkül? (Zum Tour de France-Special)
Offenbar hat sich der Texaner für die kommenden schweren Etappen in den Pyrenäen einiges vorgenommen. Plant er gar eine letzte Auferstehung im Hochgebirge? "Ich freue mich auf die schweren Etappen, es wird einige Überraschungen geben", twitterte Armstrong in die Welt. Es darf also munter spekuliert werden. Denn es ist schwer vorstellbar, dass sich der ehrgeizige Armstrong von der Tour verabschiedet, ohne dass er nicht noch einmal sportlich für Furore sorgt.
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Quelle: t-online.de
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