16.11.2011, 15:38 Uhr
Dicke Luft: 1860 Münchens Präsident Dieter Schneider (l.) und der Investor Hasan Ismaik (Foto: dapd)
Der Hauskrach beim Zweitligisten TSV 1860 München spitzt sich zu. "Wir lassen uns vom Investor nicht an die Wand klatschen", hatte Löwen-Boss Dieter Schneider zuletzt auf der Delegiertenversammlung in Richtung des jordanischen Geldgeber Hasan Ismaik gepoltert. Jetzt schlägt der Investor zurück und bezichtigt Schneider indirekt der Lüge.
"Ich glaube, man versucht hier die Wahrheit zu verdrehen", schreibt Ismaiks Statthalter Hamada Iraki in seiner Erklärung in der "AZ": "Man will vor der Öffentlichkeit seine hausgemachten Probleme verstecken, indem man auf den Investor und die Geschäftsführung los geht. Früher oder später wird die Wahrheit ans Licht kommen."
Der Hintergrund: Ismaik, der die Löwen im Mai mit einer Geldspritze von 18 Millionen Euro vor der Insolvenz gerettet hat, will weiter in den TSV 1860 investieren - allerdings mit einem Darlehensmodell statt einer vom Verein favorisierten Lösung mit einer Beteiligung an möglichen Transfererlösen. Schneider erklärt das so: "Wenn's nach dem Investor ginge, wären wir in kürzester Zeit verschuldeter als je zuvor und das Insolvenzrecht würde uns wieder einholen."
Auch 1860-Aufsichtsrat-Chef Otto Steiner schlägt sich auf die Seite des Präsidenten: "Wir werden nicht dulden, dass sich der Verein wieder verschuldet und Kredite aufnimmt." Dass der Investor nun auf Konfrontation geht, kann Schneider nicht nachvollziehen. "Der Verein will den Investor in seinen Rechten nicht beschneiden", sagte der Löwen-Chef. "Er soll seine Rechte kriegen, aber eben die, die er laut Vertrag hat und auch so mit der DFL abgestimmt sind. Der Investor hat bei uns ein sehr hohes Mitspracherecht - und das wollen wir als Verein auch nicht antasten."
Quelle: dapd
DyFan schrieb:
am 16. November 2011 um 20:50:25
(35)
(14)
1860 das Geld und die DFL
Hallo was soll das, andere (Ost)Vereine wurden mit viel weniger Verbindlichkeiten um mehrere klassen
runtergeschickt und mussten von unten anfangen. Dies sollte nicht nur im Osten gelten sondern auch im Westen.
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Hartl7 schrieb:
am 16. November 2011 um 19:12:02
(44)
(6)
die 60er...
hätten meiner Meinung nach die solideste Möglichkeit gehabt, Ihren Stolz beiseite zu legen und mit uns Roten zusammen zu
arbeiten.
Doch wenn der 60er-Vorstand lieber gerichtlich gegen den FCB vorgeht,
dann sollen Sie ihr Kind selbst schaukeln, oder auch nicht.
Zudem sollten mal die treuen Fans zu Ihrem Traditionsverein ins Stadion gehen.
Da herrscht ja gähnende Leere.
So wird das nichts und ist bestimmt auch für einen Araber enttäuschend,
wenn nur Kohle ´rausgeht und nichts zurückkommt.
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Entenklemmer schrieb:
am 16. November 2011 um 18:51:04
(44)
(4)
1860
Hast du erst den Scheich im Haus, ist es mit der Ruhe aus! Ja so kanns gehen wenn man sich auf Geschäftsleute aus dem Nahen Osten einläßt.
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