12.08.2010, 11:27 Uhr | t-online.de, sid
Ein nachdenklicher Bundestrainer: Joachim Löw. (Foto: imago)
Das Debakel und seine Folgen: Noch vor Wochen stand die U-21-Nationalmannschaft des DFB beispielhaft für die vorzügliche Nachwuchsarbeit der deutschen Profi-Vereine. Doch nach der blamablen 1:4 (0:1)-Pleite gegen Island und der damit verpassten EM- und Olympia-Qualifikation ist vom Lob auf den Nachwuchs nichts mehr übrig geblieben. Die Verantwortlichen reiben sich verwundert die Augen und fordern eine konsequente Aufarbeitung.
"Das Resultat ist nicht zufriedenstellend und hat alle überrascht und enttäuscht", sagte Bundestrainer Joachim Löw nach dem 2:2 des A-Teams in Dänemark und erklärte: "Das werden wir in den nächsten Tagen überarbeiten. Das wird intern beim DFB sicher ein Gesprächsthema sein."
Dabei lief die U 21 mit elf Bundesliga-Stammspielern auf. Spieler wie Mats Hummels, Benedikt Höwedes oder Kevin Großkreutz, die allesamt zum U-21-Kader auf Island zählten, "hätte ich selbst gerne in Dänemark dabei gehabt", so Löw. Und dass keiner der sechs Spieler aus dem WM-Kader, die noch für das Junioren-Team spielberechtigt gewesen wären, zur U 21 beordert wurden, verteidigte Löw. "Die waren bei der WM dabei und sind vom Kopf her A-Nationalspieler. Wenn einer sich oben etabliert, dann kommt er nicht mehr zurück", sagte er. "Es kann nicht sein, dass man der U 21 solche Spieler für ein Spiel zur Verfügung stellt. Das sind jetzt A-Nationalspieler. Sie sind nicht mehr in der Lage, bei der U 21 zu spielen."
Auch DFB-Sportdirektor Matthias Sammer bestätigte, dass man sich intern nun einige Fragen gefallen lassen müsse. Eine Entscheidung über Konsequenzen und damit auch über die Zukunft von U-21-Trainer Rainer Adrion werde es aber so schnell nicht geben. "Wir müssen eine seriöse Analyse der Geschehnisse vom ersten bis zum letzten Tag vornehmen. Dafür muss man sich Zeit nehmen", sagte Sammer nach dem Spiel in Reykjavik. "Erfolge und Misserfolge haben immer gewisse Ursachen. Darüber müssen wir uns ein genaues Bild machen. Wir verfallen aber nicht in Hektik oder Aktionismus."
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Dass Trainer Adrion weitermachen kann, gilt jedoch als fraglich. Mit einem der stärksten U-21-Kader der letzten Jahre scheiterte er als Titelverteidiger in der EM-Qualifikation. Und hatte dabei alle Unterstützung des Bundestrainers. Dieser betonte: "Es wurde in den letzten Tagen und Wochen alles investiert." Und nichts erreicht. Die 1:4-Klatsche gegen Island dürfte Adrions letztes Spiel als DFB-Coach gewesen sein.
Quelle: sid , t-online.de
sdsfd schrieb:
am 13. August 2010 um 01:13:01
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bessere Trainer notwendig...
Hrubesch hat bei den letzten u-Mannschaften einfach nur großartige Arbeit geleistet, das scheitern der
diesjährigen Mannschaft muss an dem Trainer liegen, man sollte einen ordentlichen Trainer suchen!!
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rübezahl schrieb:
am 12. August 2010 um 21:38:42
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U21
Tja, wenn man beim DFB auf zeitklassige Trainer setzt, muß man sich über solche Ergebnisse nicht wundern. Es ist schon immer wieder
überraschend, welche ausgemusterten Ligatrainer beim DFB unterkommen. Ich wünsche der U-21, das sie wieder einen Trainer wie Hrubesch bekommen, der in der Lage ist den Spielern Taktik und Lust am Spiel näher zu bringen!
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einfachnurich schrieb:
am 12. August 2010 um 20:06:48
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U 21
Vielleicht kommt man auch drauf, das der in die Wüste geschickte Dieter Eilts gar kein so schlechter Trainer war .. aber wenn es nicht
nach dem Kopf eines Herrn Löw geht, dann werden sowieso Trainer und auch Spieler geschasst.
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