29.07.2010, 08:54 Uhr | motorsport-total.com
Soll eine Pressemitteilung gefälscht haben: Lucas di Grassi (Foto: xpb.cc) (Quelle: xpb)
War es einfach nur ein Scherz oder der plumpe Versuch, in einer schwierigen Position etwas besser auszusehen? Mit dieser Frage muss sich Virgin Racing derzeit beschäftigen. Formel-1-Neuling Lucas di Grassi hat sich nach Informationen von "motorsport-total.com" im Anschluss an ein für ihn trauriges Rennen in Hockenheim keine Freunde innerhalb des neuen britischen Teams gemacht.
Am Sonntag sendete Virgin-Pressesprecherin Tracy Novak wie gewohnt die Nachbetrachtung des Teams samt Aussagen der Fahrer und Verantwortlichen per E-Mail an die Medien. Darin enthalten war ein Zitat von Timo Glock, in welchem er den Teamkollegen ausdrücklich lobt. "Ich hatte einen schwierigen Start in das Rennen, weil Lucas mich mit einem brillianten Manöver überholte", hieß es in der Pressemitteilung.
"Als ich das lesen musste, habe ich mich doch sehr gewundert. Denn so etwas habe ich garantiert niemals gesagt", erklärte Glock auf Nachfrage. Der Wersauer hakte bei Pressedame Novak nach. "Es hätte sich schließlich auch um ein ganz einfaches Versehen handeln können", so Glock, der zunächst keine böse Absicht hinter dem Fehler vermutete.
Die Nachforschungen von Novak ergaben jedoch ein ganz anderes Bild. "Tracy hatte Lucas wenige Minuten vor der Aussendung noch gebeten, seine Zitate noch einmal zu lesen und gegebenenfalls anzupassen. Es hat sich herausgestellt, dass er mir diesen Satz - also das große Lob von mir an ihn - ohne Absprache mit dem Team untergejubelt hatte."
Die PR-Verantwortliche Novak vertraute dem brasilianischen Rookie, überprüfte aber nur dessen Zitate und sendete das Dokument aus. Niemand hatte annehmen können, dass di Grassi eigenmächtig den Text seines Teamkollegen ändern würde. Möglicherweise handelte es sich nur um einen Scherz, allerdings kam die Aktion weder beim Team noch beim Teamkollegen sonderlich gut an. Ob di Grassi nun Konsequenzen zu befürchten hat, ist bisher nicht klar.
Der Brasilianer hatte sich im Grand Prix die Aufhängung an einem Randstein zerstört und musste das Rennen aufgeben. Sein Teamkollege Timo Glock fuhr unterdessen trotz einer schlechteren Ausgangsposition als bester Pilot der neuen Teams auf Platz 18 ins Ziel. Das Ergebnis war für di Grassi offensichtlich schwer zu verdauen, anders ist sein späteres Verhalten nicht zu erklären.
Der Hungaroring bedeutet ständige Richtungswechsel und Tempe-raturen von über 40 Grad. zum Video
Quelle: motorsport-total.com
lu schrieb:
am 30. Juli 2010 um 10:12:28
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F1
Wer für so was Geld ausgibt ist doch selber Schuld. Wenn ich den Alonso sehe kriege ich das Kotzen.An Massas stelle hätte ich in beim
vorbeilassen die Kiste auseinander gefahren. Die Roten sind die Größten;aber Ganoven.Da ist doch diese kleine Schwindelei eine Abwechslung in diesem verlogenen Zirkus. ...
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david polter schrieb:
am 30. Juli 2010 um 10:03:16
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F1
wenns auf der strecke kaum was zu berichten gibt, muss manhalt solche kindereien aufgreifen. ich liebe diesen sport, bin aber zur zeit
nicht so ganz zufrieden.
ich möchte nicht, dass künstliche spannung hinzukommt und brauche keine unfälle, aber durch bestimmt maßnahmen uns regeln sind die rennen uninteressanter und zum teil langweilig geworden. ich hoffe, dass sich das ändert... und dann von etwas anderem berichtet werden kann als von unstimmigkeiten in einzelnen teams...
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Elton schrieb:
am 30. Juli 2010 um 09:31:45
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F1
In den 90ern war F1 noch spannend. Schumacher, Villeneuve, Häkkinen, Senna, Hill - das waren die Helden der Epoche. Leider ähnlich wie
im Tennis gibt es heute nur noch, von einigen Außnahmen abgesehen - blasse Gestalten und jede Menge Reglements und Nebenschauplätze, die den Fokus von der Fahrerleistung nehmen. Schade.
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